Zentral-Luzon: Gouverneur Ebdane plant Strategie zur Zukunftssicherung des Tourismus
EditDer Tourismussektor in Zentral-Luzon steht vor globalen und lokalen Herausforderungen. Um die Branche langfristig abzusichern, hat Gouverneur Hermogenes Ebdane Jr. einen dreistufigen Ansatz vorgestellt. Während der Versammlung der Association of Tourism Officers of Central Luzon (ATOCEL) am 31. Juli in San Antonio, Zambales, betonte Ebdane die dringende Notwendigkeit, die Entwicklungsstrategien der Provinzen in der Region III enger miteinander zu verzahnen.
Globale Risiken wie geopolitische Instabilitäten, schwankende Energiepreise und die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels wirken sich laut Ebdane direkt auf die Besucherzahlen, die Betriebskosten lokaler Unternehmen und die ökologische Integrität der Reiseziele aus. Der Gouverneur, der zudem den Vorsitz des Regional Development Council (RDC-III) innehat, verwies auf diese Faktoren als wesentliche Einflussgrößen für den Sektor.
Neben diesen weltweiten Problemen identifizierte der Gouverneur auch interne Hürden, die das Wachstum der Region bremsen. Urbaner Druck durch Verkehrsüberlastung, Engpässe bei der Abfallentsorgung und die Verschlechterung der Umweltbedingungen gefährden den touristischen Erfolg. Ebdane forderte die Mitglieder der ATOCEL dazu auf, sich für institutionelle Synergien, eine inklusive Regierungsführung und ökologische Verantwortung einzusetzen. Er betonte, dass Gemeinden nicht isoliert agieren dürften. Die lokalen Tourismuspläne müssten sich nahtlos in die Entwicklungsagenden der Provinzen und der gesamten Region einfügen. Nur wenn die Provinzen Zambales, Pampanga, Bulacan, Bataan, Nueva Ecija, Tarlac und Aurora harmonisch zusammenarbeiten, könne Zentral-Luzon als eine unaufhaltsame, kollektive Destination wahrgenommen werden.
Unter dem Motto „From Smart Destinations to Sustainable Futures“ thematisierte die Versammlung zudem die Bedeutung von Inklusivität und Technologie. Ebdane stellte klar, dass intelligenter Tourismus nicht bedeute, menschliche Verbindungen durch digitale Bildschirme zu ersetzen. Vielmehr solle Technologie dazu genutzt werden, lokale Arbeitskräfte zu stärken, die Kultur zu bewahren und sicherzustellen, dass die wirtschaftlichen Vorteile in den Gastgemeinden verbleiben. Digitale Werkzeuge könnten zudem dabei helfen, die Kapazitätsgrenzen von Zielen zu überwachen, kommunale Abläufe zu optimieren, Umweltstandards durchzusetzen und das lokale Erbe zu schützen.
Das RDC-III treibt derzeit wichtige regionale Infrastrukturprojekte voran, um ein integriertes Ökosystem für den Tourismus zu schaffen. Ebdane wies jedoch darauf an, dass Infrastruktur allein nicht ausreiche. Eine intelligente Verwaltung der Reiseziele erfordige die Kombination aus physischen Bauwerken und nachhaltiger Steuerung. Der Schutz von Meeren, Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen sei dabei eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um die langfristigen Ressourcen der Region zu sichern und gleichzeitig die Rentabilität für die lokalen Gemeinschaften zu erhöhen.




