Wirtschaft: Landesweit

Weltbank senkt Wachstumsprognose für die Philippinen

Die Wirtschaft der Philippinen wächst langsamer als erwartet. Die Konsumausgaben, Investitionen und die Beschäftigungslage sind von anhaltender politischer Unsicherheit und einem Anstieg der globalen Ölpreise belastet. Diese Faktoren haben die Weltbank veranlasst, ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum der Philippinen für die Jahre 2026 und 2027 nach unten zu korrigieren.

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Symbolbild: Envato

Für das Jahr 2026 erwartet die Weltbank nun ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 3,7 Prozent, deutlich unter den 5,3 Prozent, die das Institut im Dezember prognostiziert hatte. Auch für das Jahr 2027 wurde die Erwartung leicht von zuvor 5,4 Prozent auf nun 5,2 Prozent gesenkt. Diese Anpassung zeigt sich im am Montag veröffentlichten Bericht „Philippine Economic Update“.

Die Verlangsamung hat zwei Hauptgründe. Ein Rückgang der Investitionen, ausgelöst durch die wachsende Unsicherheit in der Politik und eine Mitte 2025 eingeleitete Überprüfung der öffentlichen Infrastruktur, hat die Umsetzung von Projekten vorübergehend verzögert. Zudem führt der Konflikt im Nahen Osten zu einem negativen Schock bei den Handelsbedingungen, und die steigenden globalen Ölpreise wirken sich schnell auf die inländischen Preise aus, schwächen dadurch die wirtschaftliche Aktivität.