USA kritisieren Chinas Vorgehen am Scarborough-Riff
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Die Vereinigten Staaten haben China am Samstag vorgeworfen, durch Aktivitäten nahe dem umstrittenen Scarborough-Riff im Südchinesischen Meer zur Destabilisierung der Region beizutragen. Laut dem US-Außenministerium nutzt Peking fragwürdige Umweltargumente, um seine territorialen Ansprüche voranzutreiben.
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, erklärte, dass die USA Chinas Versuche ablehnen, ein sogenanntes „nationales Naturschutzgebiet“ am Scarborough-Riff durchzusetzen. Dieses Vorgehen verhindere zudem, dass philippinische Fischer Zugang zu ihren traditionellen Fanggründen erhielten.
Das Scarborough-Riff ist ein fischreiches Korallenatoll, das etwa 240 Kilometer von der philippinischen Hauptinsel Luzon entfernt liegt. Es befindet sich zudem hunderte Kilometer von dem chinesischen Festland entfernt. Sowohl die Regierung in Manila als auch die Regierung in Peking beanspruchen das Gebiet für sich.




