Investitionsinteresse aus dem Nahen Osten an philippinischen Öl-Lagerkapazitäten
EditUnternehmen aus dem Nahen Osten haben Interesse bekundet, in die Infrastruktur für die Öl-Lagerung auf den Philippinen zu investieren. Wie Energieministerin Sharon Garin am Donnerstag mitteilte, ziehen Akteure aus der Region in Erwägung, Rohöl auf dem Archipel zu lagern oder direkt in den Ausbau der entsprechenden Anlagen zu investieren.
Einige dieser Firmen haben zudem vorgeschlagen, den Philippinen im Falle globaler Krisen eine bevorzugte Behandlung bei der Versorgung einzuräumen. Um diese Vorhaben voranzutreiben, hat die Ministerin die staatliche Philippine National Oil Co. (PNOC) angewiesen, die entsprechenden Prozesse zu beschleunigen. Die Regierung verfolgt das Ziel, bis Juni 2028 mindestens einen neuen Lagertank fertigzustellen.
Während die langfristigen Investitionspläne diskutiert werden, stehen die Verbraucher kurz vor neuen Preissteigerungen bei Kraftstoffen. Das Unternehmen Jetti Petroleum prognostiziert für die kommende Woche Anpassungen nach oben. Bei Diesel werden Preissteigerungen zwischen 3,75 und 4,25 Pesos pro Liter erwartet, während die Preise für Benzin um 2,50 bis 3 Pesos pro Liter steigen könnten.
Als Ursachen für die erwarteten Preiserhöhungen führt Jetti Petroleum das Stocken diplomatischer Bemühungen zur Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus an. Zudem trage die anhaltende Verringerung der weltweiten Bestände, bedingt durch Unterbrechungen in der Raffinerieproduktion, zu einer Verknappung auf den Märkten bei.





