Wetter: Nueva Ecija

Überschwemmungen in Jaen: Tausende Familien und Millionenverluste in der Landwirtschaft

Schwere Überschwemmungen haben in der Gemeinde Jaen in der Provinz Nueva Ecija mindestens 2.445 Familien in 14 Dörfern getroffen. Die Flutereignisse wurden durch eine Abfolge von Wettersystemen ausgelöst, die Luzon heimsuchten. Insbesondere der Südwestmonsun, lokal als Habagat bekannt, verstärkte die Auswirkungen der fünf Taifune von „Luis“ bis „Pilandok“ und führte zu den Überflutungen in den betroffenen Gebieten.

Closeup Philippines volcano top erupt clouds of haze aerial. Green grass mountain with hiking path
Symbolbild: Envato

Zu den von den Wassermassen betroffenen Barangays zählen Malabon-Kaingin, Sta. Rita, Lambakin, Pakul, Hilera, Ulanin-Pitak, Calabasa, San Vicente, Putlod, Sto. Tomas South, Pinanggaan, Sapang, Don Mariano und Dampulan. Die Verteilung von Hilfspaketen läuft bereits und wird sowohl durch das DSWD als auch durch die lokale Regierung unterstützt, wie Paperlyn Pablo, Leiterin des kommunalen Büros für soziale Wohlfahrt und Entwicklung, am Montag erklärte.

Bürgermeister Sylvester Austria besuchte am Montag gemeinsam mit Vertretern der Gesundheitsbehörden und der ländlichen Gesundheitseinheit die überfluteten Zonen, um Hilfsgüter sowie Doxycyclin zu verteilen. Die Gemeinde Jaen stellt neben den staatlichen Mitteln auch eigene Ressourcen bereit, wie Pablo betonte. Zur Unterstützung der betroffenen Bewohner wird unter anderem der fünfprozentige Katastrophenfonds der Gemeinde genutzt.

Die Landwirtschaft hat besonders schwere Verluste erlitten. 475 Landwirte sind betroffen, wie Marzan Mateo, Leiter des kommunalen Büros für Katastrophenvorsorge und -management, unter Berufung auf das lokale Landwirtschaftsamt bekannt gab. Auf einer Fläche von 936 Hektar Reisland in 19 Barangays entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 8.985.600 Pesos.

Auch die Infrastruktur weist Beeinträchtigungen auf: Eine Straße an der Grenze zwischen den Barangays Calabasa und Lawang Kupang in der Gemeinde San Antonio war am Montagnachmittag aufgrund des Hochwassers für leichte Fahrzeuge nicht passierbar, wie Bürgermeister Austria mitteilte.