Transportverbände in Iloilo fordern Fahrpreiserhöhung wegen steigender Kraftstoffpreise
Transportverbände in Iloilo City haben erneut die Erhöhung der Fahrpreise gefordert. Grund dafür ist der drohende Anstieg der Kraftstoffpreise, der durch die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verursacht wird. Die Betreiber von öffentlichen Verkehrsmitteln (PUV) warnen, dass die steigenden Kosten ihre Existenz bedrohen und letztlich dazu führen könnten, dass weniger Jeepneys im Einsatz bleiben.
Laut Branchenführern wird für den 21. Juli ein deutlicher Preissprung bei den Kraftstoffen erwartet. Basierend auf den Bewegungen des globalen Ölmarktes könnten die Dieselpreise um 10 bis 11 Pesos pro Liter steigen, während Benzin um 3 bis 4 Pesos und Kerosin um 11 bis 12 Pesos pro Liter teurer werden könnten. Raymundo Parcon, Präsident der Western Visayas Transport Cooperative (WVTC), erklärte, dass die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten die Treibstoffkosten massiv in die Höhe treiben.
Die WVTC fordert die Regierung auf, den Mindestfahrpreis um mindestens einen Peso zu erhöhen, um die steigenden Betriebskosten abzufedern. Eine formelle Petition für eine Erhöhung um vier Pesos liege bereits seit Monaten beim Hauptbüro des Land Transportation Franchising and Regulatory Board (LTFRB) vor und war bisher noch nicht entschieden worden. Parcon betonte, dass eine vorläufige Erhöhung um einen Peso den Betreibern dringend benötigte Entlastung verschaffen würde.
Trotz der aktuellen Lage versicherte Parcon, dass die 95 modernen Jeepney-Einheiten der Genossenschaft zunächst weiterhin mit voller Kapazität verkehren werden, um Schüler und Arbeitnehmer nicht zu beeinträchtigen. Er warnte jedoch davor, dass die Betreiber gezwungen sein könnten, die Fahrten um 30 bis 50 Prozent zu reduzieren, sollte der Dieselpreis die Marke von 100 Pesos pro Liter erreichen.
Das LTFRB hat bereits eine Empfehlung an das Department of Transportation (DOTr) ausgesprochen, eine Erhöhung des Mindestfahrpreises um einen Peso zu genehmigen. LTFRB-Vorsitzender Vigor Mendoza II erklärte, dass diese Erhöhung für die Fahrgäste weiterhin erschwinglich bleibe. Er räumte jedoch ein, dass eine Preisanpassung allein nicht ausreichen werde, um die Auswirkungen der explodierenden Kraftstoffpreise vollständig abzufedern. Die Regierung arbeite daher daran, bestehende Kraftstoffsubventionen auszuweiten, um neben Jeepneys und UV-Express-Einheiten auch Taxis, Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel einzubeziehen.