Wirtschaft: Landesweit

Steigende LPG-Preise aufgrund von Spannungen im Nahen Osten erwartet

Aufgrund der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten wird mit einem deutlichen Preisanstieg bei LPG auf den Philippinen gerechnet. Dies könnte die Kosten pro Kilogramm um etwa 2 Pesos steigen lassen, was bei einer Standardflasche mit 11 Kilogramm einer Erhöhung von bis zu 27,50 Pesos entspricht.

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Symbolbild: Envato

Die Konflikte zwischen den USA und Saudi-Arabien auf der einen Seite sowie dem Iran auf der anderen Seite haben den globalen LPG-Markt beeinflusst. Durch den iranischen Angriff auf einen US-Stützpunkt in Kuwait als Vergeltung für vorangegangene US-Angriffe ist die Situation weiter verschärft worden. Laut Rino Abad, Direktor des Oil Industry Management Bureau im Energieministerium (Department of Energy, DOE), ist die Lage äußerst volatil, und neben dem Angebot und der Nachfrage beeinflussen noch viele weitere Faktoren die Preise.

Arnel Ty, Gründer und Vorsitzender der LPGMA, schätzt, dass die Preise um etwa 2 Pesos pro Kilogramm steigen könnten. Für Verbraucher und Gewerbetreibende bringt die Entwicklung zusätzliche Belastungen. Jess Xavier, Inhaber eines Restobars, äußerte die Sorge, dass er die höheren Kosten an seine Kunden weitergeben müsse, um seinen Betrieb aufrechterhalten zu können.

Eine Preissenkung sei in den kommenden Monaten kaum zu erwarten, da zudem die winterlichen Vorratshaltungen beginnen. Um den Verbrauch zu senken, empfahl Arnel Ty den Bürgern, alle Zutaten vor dem Kochen vorzubereiten und Speisen gesammelt zuzubereiten, wodurch sich der LPG-Verbrauch um etwa 20 Prozent reduzieren könnte.