Steigende Exporte: Philippinen festigen Rolle im weltweiten Ananashandel
EditIm Jahr 2025 stiegen die globalen Ananasexporte um 3,7 Prozent auf insgesamt 3,MT. Dieser Zuwachs wurde primär durch höhere Liefermengen aus den Philippinen vorangetrieben. Laut einem Bericht der Ernährungs- und FAO im „Major Tropical Fruits Market Review“ trugen die Philippinen maßgeblich zum weltweiten Ananashandel bei.
Das Land steigerte seine Exporte im Jahr 2025 um 19 Prozent auf etwa 810.000 MT und behauptete damit zum dritten Mal in Folge seine Position als weltweit zweitgrößter Ananasexporteur. Mit einem Marktanteil von 22 Prozent sind die Philippinen ein wichtiger Spieler im globalen Ananashandel. Ein wesentlicher Faktor für die höhere Produktion waren gezielte Investitionen des philippinischen Landwirtschaftsministeriums, das durch die Bereitstellung von Düngemitteln, Verpackungsmaterialien sowie Schulungen im Schädlingsmanagement die Erträge in wichtigen Anbaugebieten steigern konnte.
Der durchschnittliche Exportwert pro Tonne stieg um 5 Prozent auf 662 US-Dollar, und China bleibt der wichtigste Absatzmarkt, wobei die Lieferungen dorthin um 20 Prozent zunahmen. Grund hierfür war ein wetterbedingter Rückgang der chinesischen Eigenproduktion, der zu geringeren Erträgen und einer niedrigeren Qualität führte. Weitere bedeutende Märkte für philippinische Ananas sind Japan mit einem Anteil von 36 Prozent und Südkorea mit 12 Prozent der Exporte. Während die philippinischen Erträge stiegen, sah sich der weltweite Markt auch durch wetterbedingte Schwierigkeiten in Costa Rica, dem führenden Anbieter für frische Ananas, konfrontiert.






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