Sicherheit: Zamboanga del Sur

Schusswaffengebrauch an der Ateneo de Zamboanga: Zwei Schüler getötet

An der Ateneo de Zamboanga University (AdZU) in Zamboanga City ist es am Dienstagmorgen, den 18. August 2026, zu einem tödlichen Schusswaffengebrauch gekommen. Der Vorfall ereignete sich während des laufenden Unterrichts im Gebäude der Junior High School im Stadtteil Barangay Tumaga.

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Symbolbild: Envato

Nach Angaben des Bürgermeisters von Zamboanga City, Khymer Adan Olaso, betrat ein minderjähriger Schüler die Schule mit einer hochpowerten Schusswaffe sowie einer Pistole des Kalibers .45. Laut laufenden polizeilichen Untersuchungen, die auch auf Videoaufnahmen basieren, griff der Junge zunächst eine sitzende Lehrkraft an, verletzte diese jedoch offenbar nicht. Anschließend begab er sich in einen anderen Raum, wo er mit der .45-Kaliber-Pistole auf einen Schüler der 10. Klasse schoss, der in der Folge verstarb. Zwei weitere Personen wurden bei dem Angriff verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein Schüler der 9. Klasse derselben Schule, nahm sich nach der Tat das Leben.

Der Angreifer trug eine am Körper befestigte Kamera und streamte die Schießerei live. Der Präsident der Universität, Pater Guillrey Anthony „Ernald“ Andal, SJ, bestätigte den Tod von zwei Personen und drückte seine tiefe Bestürzung über den Vorfall aus. Unmittelbar nach Bekanntwerden der Situation suchten Vertreter der Schulleitung den Einsatzort auf, um den Zustand der Schüler zu prüfen und deren Sicherheit zu gewährleisten.

Als Reaktion auf das Ereignis wurde der Unterricht an der AdZU ausgesetzt, sodass die Schüler von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt werden konnten. Die PNP koordiniert sich derzeit eng mit der Schulverwaltung und anderen staatlichen Stellen, um den sicheren und geordneten Ablauf für das Personal und die Lernenden zu garantieren. Polizeichef Jose Melencio Nartatez Jr. erklärte, die Lage sei unter Kontrolle. Er forderte die Öffentlichkeit auf, keine unbestätigten Berichte, Fotos oder Videos zu teilen, die unnötige Besorgnis auslösen könnten, während die Behörden die genauen Umstände des Vorfalls ermitteln.