Massive Überschwemmungen in Pampanga: Fast 880.000 Menschen betroffen
EditIn der philippinischen Provinz Pampanga kämpfen Hunderttausende Menschen gegen die Folgen schwerer Überschwemmungen, die durch die Auswirkungen der tropischen Tiefdruckgebiete Luis und Maymay sowie des Südwestmonsuns verursacht wurden. Rund 879.660 Personen aus 274.894 Familien sind von den Wassermassen betroffen, wie das provinzielle Büro für Katastrophenschutz (PDRRMO) mitteilt. Bis zum Mittag des 17. August waren 374 Barangays von den Überschwemmungen betroffen.
In einigen Gebieten haben die Flutstände extreme Ausmaße erreicht. So wurden in San Agustin (Candaba) Wasserstände von bis zu 13 Fuß (ca. 3,9 Meter) gemessen, während in Paralayo Tiefstände von 12 Fuß (ca. 3,6 Meter) verzeichnet wurden. Neben Candaba sind auch Teile von Macabebe, Masantol, Minalin, Apalit, Guagua, Lubao, Mexico, San Luis und San Simon von den Überschwemmungen betroffen. Die Behörden nennen anhaltende oder heftige Regenfälle, Flutzeiten, überlaufende Wasserwege, Zuflüsse aus flussaufwärts gelegenen Gebieten sowie verstopfte Abflusssysteme als Ursachen für die Lage.
Die Infrastruktur ist massiv beeinträchtigt: Mehrere Straßen sind für leichte Fahrzeuge unpassierbar, darunter die Candaba-Baliuag Road in San Agustin sowie der Abschnitt Dukma an der Candaba-San Miguel Road, die aufgrund der Flut gesperrt werden mussten. Insgesamt 8.102 Personen haben in 137 Evakuierungszentren Zuflucht gesucht, während weitere 343 Menschen Schutz außerhalb dieser offiziellen Einrichtungen suchten.
Der Katastrophenschutzrat der Provinz (PDRRMC) hat zugesichert, dass die Unterstützung der betroffenen Gemeinden fortgesetzt wird. Zu den laufenden Maßnahmen gehören die Bereitstellung von Evakuierungshilfen, das Füllen von Sandsäcken, Räumungsarbeiten, die Verteilung von Hilfsgütern sowie der Transport von Patienten.





