Sarangani: Unterricht und Behördenarbeit nach Erdbeben der Stärke 6,4 ausgesetzt
EditNach einem Erdbeben der Stärke 6,4, das am Donnerstagnachmittag Teile von Mindanao erschütterte, hat die Provinzverwaltung von Sarangani weitreichende Maßnahmen angeordnet. Für Freitag, den 9. Oktober, wurden der Präsenzunterricht an allen Schulstufen sowie die Arbeit in Regierungsbehörden in der gesamten Provinz ausgesetzt. Das Beben ereignete sich gegen 16:07 Uhr am Donnerstag, den 8. Oktober.
Ziel der Aussetzung ist es, den Behörden ausreichend Zeit für Sicherheitsinspektionen und umfassende Schadensbewertungen zu geben. Insbesondere sollen Schulgebäude und staatliche Einrichtungen auf mögliche strukturelle Schäden untersucht werden. Dabei kommt eine schnelle Schadensanalyse und Bedarfsermittlung, die sogenannte Rapid Damage Assessment and Needs Analysis (RDANA), zum Einsatz. Die Entscheidung der Verwaltung stützt sich auf Empfehlungen der lokalen Bildungsbehörde (DepEd Schools Division of Sarangani) sowie PDRRMO.
Die Anordnung wurde durch das Memorandum Circular Nr. 2026-10-01 unterzeichnet, welches von stellvertretendem Gouverneur Danny A. Martinez als kommissarischer Leiter der Gouverneursbehörde unterschrieben wurde. Die Maßnahme gilt sowohl für öffentliche als auch für private Schulen sowie für alle Regierungsstellen. Um die Grundversorgung aufrechtzuerhalten, sind Beschäftigte in den Bereichen Notfallreaktion, Gesundheitswesen, medizinische Dienste, öffentliche Sicherheit, Ordnung und Katastrophenmanagement von der Aussetzung ausgenommen.
Für andere Regierungsstellen wurden alternative Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder Fernarbeit angeordnet. Auch die Privatwirtschaft in der Provinz wurde nachdrücklich dazu aufgefordert, flexible Arbeitszeitregelungen oder vorübergehende Arbeitsunterbrechungen in Betracht zu ziehen, um die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten. Das entsprechende Rundschreiben trat unmittelbar nach seiner Veröffentlichung am Donnerstag in Kraft.





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