Rettung eines philippinischen Schlangenadlers durch schnelles Handeln in Subic
EditNachdem die Bewohner des Barangay Matain in Subic, Zambales, einen philippinischen Schlangenadler (Spilornis holospilus) gerettet hatten, wurde das Tier dem Ministerium für Umwelt und DENR übergeben. Das Handeln der Gemeinde ermöglichte eine zeitnahe medizinische Untersuchung sowie die anschließende Rehabilitation des Greifvogels.
Die formelle Entgegennahme des Adlers erfolgte durch Edward Sernadilla, den Leiter des Community Environment and Natural Resources Office (CENRO) in Olongapo City. Begleitet wurde der Vorgang von dem Wildtier-Vollzugsbeamten Bryan Vallejos, der eine erste gesundheitliche Einschätzung vornahm und den sicheren Umgang mit dem Tier sicherstellte. Der Adler wird nun in das Wildlife In Nature Rescue Center in der Subic Bay Freeport Zone transportiert. Dort stehen weitere medizinische Evaluationen und Rehabilitationsmaßnahmen an, um eine spätere Rückkehr in die Wildnis vorzubereiten.
Ralph Pablo, der Exekutivdirektor des DENR für die Region 3, lobte die Bewohner des Barangay Matain für ihre schnelle Reaktion. Er erklärte, dass das Engagement lokaler Gemeinschaften den Schutz der Wildtiere maßgeblich unterstütze. Eine zügige Übergabe an die zuständigen Behörden biete den geretteten Tieren eine bessere Chance auf die notwendige Versorgung und eine mögliche Rückkehr in ihren natürlichen Lebensraum.
Der philippinische Schlangenadler ist auf den Archipel endemisch und hält sich bevorzugt in Waldrändern, an Hügelketten, in Uferbereichen sowie in landwirtschaftlich genutzten Landschaften auf. Zwar wird die Art von der International Union for Conservation of Nature (IUCN) derzeit als „nicht gefährdet“ eingestuft, das DENR stellt jedoch einen rückläufigen Bestand fest. Dies unterstreiche die Wichtigkeit des Schutzes der Spezies und ihrer Lebensräume.
Der rechtliche Rahmen für den Artenschutz bildet der Wildlife Resources Conservation and Protection Act von 2001 (RA 9147). Dieses Gesetz untersagt unbefugte Aktivitäten wie das Sammeln, den Besitz, den Transport oder den Handel mit Wildtieren ohne entsprechende Genehmigungen. Das DENR fordert die Bevölkerung daher auf, verletzte, gerettete oder vertriebene Wildtiere umgehend den nächstgelegenen Behörden zu melden, anstatt eigenständige Rehabilitationsversuche zu unternehmen. Eine koordinierte Zusammenarbeit mit den Fachbehörden stelle sicher, dass Tiere fachgerecht behandelt werden können.



Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!