Reintegration in Bukidnon: 130 ehemalige Rebellen erhalten Schutzpässe
EditIm Rahmen einer Initiative zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft haben 130 ehemalige Rebellen in der Provinz Bukidnon offizielle Schutzpässe (Safe Conduct Passes, SCP) erhalten. Die Übergabe fand am Mittwoch, den 2. September, in der Turnhalle von Barangay Halapitan in San Fernando statt.
Die Zeremonie brachte Sicherheitskräfte, lokale Regierungsstellen, Beamte von Friedensprogrammen und die ehemaligen Kämpfer zusammen, um die staatliche Unterstützung für deren Rückkehr in das zivile Leben zu bekräftigen. Oberstleutnant Antonio G. Bulao I, Kommandeur des 89. Infanteriebataillons, eröffnete die Veranstaltung und würdigte die 130 Begünstigten dafür, dass sie sich für den Frieden und gegen den bewaffneten Kampf entschieden haben.
Abigail F. Lai, eine Friedensprogrammbürokratin des Local Amnesty Board, erläuterte den rechtlichen Rahmen und die Bedeutung der Dokumente. Sie erklärte, dass die Schutzpässe rechtlichen Schutz bieten und es den ehemaligen Rebellen ermöglichen, nationale Amnestie-Initiativen sowie staatliche Reintegrationsprogramme ohne rechtliche Hürden in Anspruch zu nehmen.
Unterstützung versprachen auch die lokalen Regierungen von Valencia City und San Fernando. Sie verteilten Lebensmittelpakete und sicherten den Familien der Rückkehrer fortlaufende Hilfe, Unterstützung bei der Existenzsicherung sowie soziale Schutzleistungen zu. Brigadegeneral Christopher M. Diaz, Kommandeur der 1003. Infanteribrigade, bezeichnete die Entscheidung der ehemaligen Kämpfer als Chance, eine bessere Zukunft für ihre Familien und Gemeinschaften aufzubauen.
Die Vergabe der Schutzpässe ist Teil der fortlaufenden Kampagne der Regierung zur Friedenssicherung und zur Deeskalation von Aufständen in Nord- und Zentral-Mindanao. Ziel ist es, verbleibende Strukturen von Aufständischen abzubauen, indem den Übergebenden legale Wege für ihre Kapitulation aufgezeigt werden.





