Wirtschaft

Regulierungsbehörde lehnt vorläufige Genehmigung für Stromliefervertrag von Meralco ab

Die philippinische Energieregulierungsbehörde Energy Regulatory Commission (ERC) hat den Antrag der Manila Electric Company (Meralco) und Sual Power Inc. (SPI) auf eine vorläufige Genehmigung für einen geplanten Stromliefervertrag abgelehnt. In einem Beschluss vom 14. Juli verweigerte die ERC die beantragte vorläufige Erlaubnis, die es den Unternehmen ermöglicht hätte, den Vertrag über 200 MW bereits vor Abschluss der vollständigen Prüfung in Kraft zu setzen.

Top down of cross road traffic with cars, trucks, vehicles in aerial view. Downtown of Manila city
Symbolbild: Envato

Grund für die Entscheidung ist laut ERC ein Mangel an Nachweisen für eine unmittelbare Dringlichkeit. Die Behörde stellte fest, dass Meralco bereits für das Jahr 2026 einen prognostizierten Stromüberschuss von 479,25 MW aufweist, selbst wenn die Lieferungen von SPI nicht berücksichtigt werden. Würde der Vertrag mit SPI zustande kommen, würde sich dieser Überschuss auf 679,25 MW erhöhen.

Der geplante Vertrag sieht vor, dass SPI, ein Tochterunternehmen von San Miguel Global Power, Meralco ab dem Datum des Inkrafttretens bis zum 25. Januar 2030 Strom liefert. Zwar prognostizierte Meralco in eigenen Szenarien für den Zeitraum von 2027 bis 2034 mögliche Defizite zwischen 40 MW und 768 MW, doch die aktuelle Versorgungslage rechtfertige eine vorzeitige Umsetzung des 200-MW-Geschäfts nicht.

Die ERC prüft den gemeinsamen Antrag von Meralco und SPI weiterhin auf eine endgültige Genehmigung. Im Zuge dessen wurde Meralco angewiesen, detaillierte Informationen zur Berechnung der jährlichen Einhaltung der Renewable Portfolio Standards (RPS) vorzulegen. Zudem muss das Unternehmen klären, ob der geplante Stromliefervertrag bereits in die Berechnung der RPS-Konformität eingeflossen ist.

Quellen