Polizeibeamte in Cebu wegen mutmaßlicher Autobetrügereien beschuldigt
Mehrere Personen aus Cebu haben gegen eine Gruppe von Polizeibeamten Vorwürfe wegen mutmaßlicher Betrügereien beim Autoverkauf erhoben. Die Beschwerdeführer reichten am Dienstag, den 21. Juli, eine Verwaltungsbeschwerde bei der Nationalen Polizeikommission (Napolcom) in Quezon City ein.
Einer der Betroffenen, der Geschäftsmann Ronald Elpa, berichtete in einer Pressekonferenz, dass er im vergangenen August mehrere Fahrzeuge von der Gruppe der Beamten erworben habe. Die Täter hätten zunächst eine persönliche Beziehung oder Bekanntschaft vorgetäuscht und mit speziellen Rabatten geworben. Laut Elpa wurden zwar einige Fahrzeuge geliefert, andere jedoch nicht, und die erforderlichen Dokumente seien bis heute nicht ausgehändigt worden.
Ein weiterer Beschwerdeführer, Baby Villaspin, schilderte einen ähnlichen Vorfall. Er habe mit einem Polizeioverst (Colonel) vereinbart, eine Anzahlung in Höhe von 260.000 Pesos für ein Fahrzeug zu teilen. Der Scheck des Polizeiobersten sei jedoch geplatzt, sodass Villaspin die gesamte Summe allein tragen musste. Zudem gab Villaspin an, dass das Fahrzeug später von seinem Wohnort abgeholt wurde und trotz wiederholter Zusicherungen nicht zurückgegeben wurde.
Der Kommissar der Napolcom, Rafael Calinisan, erklärte, dass die Kommission eine gründliche Untersuchung der Vorwürfe einleiten werde. Die Behörde prüfe nun, ob ein Zusammenhang zwischen den einzelnen Fällen bestehe und ob dahinter ein größeres kriminelles System oder ein Syndikat stecke.