Philippinisches Repräsentantenhaus fordert Meta-Chef Zuckerberg zur Kindersicherheit vor
EditAm Mittwoch, den 16. September, hat das philippinische Repräsentantenhaus den CEO von Meta Platforms, Mark Zuckerberg, vorgeladen, um Antworten auf die wachsenden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Kindern auf den Plattformen des Unternehmens zu erhalten.
Die Entscheidung zur Vorladung hängt laut Parlament direkt mit der Klärung der Probleme rund um Meta und die allgemeine Sicherheit im Internet zusammen. Im Zuge dieser Entwicklungen hat das Repräsentantenhaus beschlossen, über den vorgeschlagenen Haushalt des Ministeriums für Informationstechnologie und Kommunikation (DICT) für das Jahr 2027 vorerst nicht zu entscheiden. Das geplante Budget beläuft sich auf 19,49 Milliarden Pesos und umfasst auch die nachgeordneten Behörden des DICT.
Das DICT äußerte sich am Mittwochabend in einem Social-Media-Beitrag kritisch zu Meta Platforms. Das Unternehmen komme seiner Verantwortung und Verpflichtung gegenüber der Sicherheit von Jugendlichen weiterhin nicht nach. Die Behörde identifizierte insbesondere den sexuellen Missbrauch und die Ausbeutung von OSAEC sowie das Material zum sexuellen Missbrauch von CSAEM als schwerwiegende Bedrohungen, die sofortiges Handeln und Rechenschaftspflicht erfordern. Neben diesen spezifischen Missbrauchsthemen werden weitere Gefahren durch große Plattformen kritisiert, wie illegales Online-Glücksspiel, Cybermobbing sowie soziale Medienabhängigkeit und Depressionen.
Diese Faktoren stellen ein Risiko für die psychische Gesundheit der Filipinos dar, wobei vor allem junge Menschen gefährdet seien. Das DICT betonte, dass die Größe und Reichweite von Meta eine Verpflichtung zur Einrichtung angemessener Schutzmaßnahmen, zur schnellen Entfernung schädlicher Inhalte und zur Kooperation mit den philippinischen Behörden mit sich bringe. Die Behörde stellte klar, dass Rechenschaftspflicht nicht optional sei und das Wohl der Kinder oberste Priorität habe.
Technologieunternehmen, die auf den Philippinen operieren, müssten höchste Verantwortungsstandards erfüllen, da ein anhaltendes Versagen bei der Bewältigung dieser Risiken das öffentliche Vertrauen untergrabe. Das Repräsentantenhaus erhofft sich von der Vorladung Zuckerbergs zudem die Etablierung neuer Maßnahmen zur Verbesserung der Online-Sicherheit für Nutzer in den Philippinen.




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