Philippinische Inflation sinkt im August auf 6,1 Prozent
EditIm August ist die Inflationsrate auf den Philippinen auf 6,1 Prozent gesunken, was einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat Juli bedeutet, in dem sie noch bei 6,2 Prozent lag.
Maßgeblich für diesen Abwärtstrend waren geringere Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken, wie der nationale Statistiker Dennis Mapa erklärte. Die Inflation in diesem Bereich sank von 5,2 Prozent im Juli auf 4,6 Prozent im August. Bei den Nahrungsmitteln selbst gab es eine Entspannung von 5,3 Prozent im Juli auf 4,6 Prozent im August, was vor allem auf sinkende Preise für Gemüse, Knollenfrüchte, Kochbananen und Hülsenfrüchte sowie auf eine langsamere Preissteigerung bei Fisch zurückzuführen ist. Auch die Kosten für Wohnen, Wasser, Strom, Gas und andere Kraftstoffe trugen zum Rückgang bei, indem die Inflationsrate in diesem Segment von 8,2 Prozent im Juli auf 7,9 Prozent im August sank.
Der Durchschnittswert für das bisherige Jahr liegt nun bei 5,2 Prozent, wie die staatliche Statistikbehörde Philippine Statistics Authority (PSA) in einer Pressekonferenz am Freitag mitteilte.
Arsenio Balisacan, Sekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Planung und Entwicklung (DEPDev), zeigte sich zuversichtlich, dass die Moderation bei den wichtigsten Treibern wie der Nahrungsmittelinflation ein Zeichen dafür sei, dass man sich in die richtige Richtung bewege. Trotz der Stabilisierung der Gesamtzahlen werde die Regierung weiterhin Programme zur Preissenkung umsetzen.
Um den Preisdruck zu kontrollieren und besonders unterstützungsbedürftige Gruppen zu entlasten, setzt die Regierung auf gezielte Maßnahmen im Rahmen des Programms Unified Package for Livelihoods, Industry, Food, and Transport (UPLIFT). Dazu gehören der Ausbau des Zugangs zu erschwinglichen Lebensmitteln über mehr als 700 KADIWA-Verkaufsstellen landesweit sowie die Verteilung von über 26.000 Tonnen kostenlosem Reis an mehr als 2,5 Millionen Menschen über das Programm Bawat Bayan Makikinabang. Zudem wird die Kraftstoffhilfe für gefährdete Transportgruppen fortgesetzt. Um die Auswirkungen der Ölkrise im Transportsektor abzufedern, wurde der Kraftstoffzuschuss für Fahrer und Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel auf 12 PHP pro Liter ausgeweitet. Diese Maßnahme soll laut DEPDev bis September fortgeführt werden, wobei eine monatliche Bewertung erfolgt.
DA seinen Reaktionsplan auf das El Niño-Phänomen. Die Prioritäten liegen hierbei auf der Unterstützung der Bewässerung, der Bereitstellung von Betriebsmitteln, der Bestandsüberwachung sowie rechtzeitigen Marktinterventionen, um die Lebensmittelpreise stabil zu halten.




