Philippinen: Verkauf ungenutzter Staatsbesitze soll 30 Milliarden Pesos einbringen
Die philippinische Regierung plant, durch die Veräußerung ungenutzter Staatsbesitze in diesem Jahr zusätzliche Einnahmen in Höhe von bis zu 30 Milliarden Pesos zu generieren. Das Privatization Management Office (PMO), die DOF, gab bekannt, dass bereits ein erster Verkauf im Wert von einer Milliarde Pesos erfolgreich abgeschlossen wurde.
Bei der Transaktion handelte es sich um den Verkauf von 24 Eigentumswohnungen und 21 Parkplätzen im Atrium of Makati. Der Vertrag wurde im Büro des Finanzministeriums in Manila unterzeichnet. Als Käufer trat die Sanpiro Realty Development Corporation auf, deren Präsident James Roy Villareal erklärte, dass der Erwerb Teil der langfristigen Strategie des Unternehmens sei, die Eigentumsverhältnisse am Gebäude zu konsolidieren.
Durch diesen Verkauf konnte das PMO seine Gesamteinnahmen für das erste Halbjahr des Jahres 2026 auf 1,87 Milliarden Pesos steigern. Damit wurden die Gesamteinnahmen des gesamten Jahres 2025 bereits erreicht und das Ziel für das Jahr 2026 um 150 Prozent übertroffen. Michael Peter Alejandro, Staatssekretär im Finanzministerium und Leiter des PMO, bezeichnete den Erfolg als Ergebnis gezielter Bemühungen, ungenutzte Vermögenswerte durch wettbewerbsfähige Transaktionen an den Markt zu bringen.
Für das restliche Jahr stehen weitere bedeutende Verkäufe an. Das PMO plant die Veräußerung des Mile Long Complex sowie der Food Terminal Inc. (FTI) und der Anteile an der South Luzon Expressway Corporation. Alejandro schätzt, dass der Verkauf des Mile Long Complex im dritten Quartal etwa 10 Milliarden Pesos einbringen könnte, während der Verkauf der FTI bis zum Jahresende schätzungsweise 20 Milliarden Pesos generieren soll.
Die genauen Mindestpreise werden noch vom Privatization Council festgelegt, sobald die Immobilienbewertungen abgeschlossen sind. Die Regierung erwägt für diese Vermögenswerte Auktionen, wobei die endgültigen Erlöse von der Marktlage abhängen werden. Um den Prozess zu beschleunigen und die Transparenz zu erhöhen, hat der Privatization Council kürzlich aktualisierte Richtlinien verabschiedet, die unter anderem auch nicht angeforderte Angebote zulassen.
Quellen
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