Wirtschaft

Pag-IBIG Fund verzeichnet zweistelliges Wachstum bei Wohnungsbaudarlehen

Die Vergabe von Wohnungsbaudarlehen durch den Pag-IBIG Fund ist in der ersten Jahreshälfte 2026 deutlich gestiegen. Wie der staatliche Wohnungsbaufonds bekannt gab, verzeichnete die Agentur ein zweistelliges Wachstum bei den Kreditvergaben, wobei insbesondere die Finanzierung von sozialem Wohnraum einen massiven Aufschwung erlebte.

Barangay East Rembo in Makati city
Symbolbild: Envato

Laut Jose Ramon Aliling, dem DHSUD und Vorsitzender des Pag-IBIG-Verwaltungsrats, stiegen die Kredite für den sozialen Wohnbau im Vergleich zum Vorjahr um 118 Prozent auf 6,70 Milliarden Pesos. Die Anzahl der finanzierten Wohneinheiten in diesem Segment kletterte im gleichen Zeitraum um 132 Prozent auf insgesamt 6.601 Einheiten. Damit machen soziale Wohnungsbaudarlehen nun 15 Prozent der gesamten von der Agentur finanzierten Einheiten aus.

Insgesamt beliefen sich die Kreditvergaben des Pag-IBIG Fund im ersten Halbjahr auf 69,19 Milliarden Pesos für 43.051 Einheiten. Dies entspricht einer Steigerung der Summe um 15 Prozent und eines Zuwachses bei der Anzahl der Einheiten um neun Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem 60,25 Milliarden Pesos ausgezahlt wurden.

Aliling erklärte, dass diese Ergebnisse die Bemühungen der Regierung widerspiegeln, erschwingliche Finanzierungen insbesondere für Mindestlohnempfänger und einkommensschwache Filipinos zugänglich zu machen. Dies stehe im Einklang mit der Richtlinie von Präsident Ferdinand Marcos Jr., das Programm „Expanded Pambansang Pabahay para sa Pilipino“ (Expanded 4PH) voranzutreiben, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern.

Um die Erschwinglichkeit weiter zu erhöhen, bietet der Pag-IBIG Fund für berechtigte Kreditnehmer im sozialen Wohnungsbau einen subventionierten Zinssatz von drei Prozent an. Für Wohnungen in den Kategorien „Low Cost“, „Medium Cost“ und im freien Markt werden zudem Aktionszinssätze von 4,5 Prozent und 5,75 Prozent angeboten. Zudem wurde die maximale Kreditsumme auf 10 Millionen Pesos angehoben.

Marilene Acosta, die Geschäftsführerin des Pag-IBIG Fund, betonte, dass die monatlichen Raten durch die Subventionen oft niedriger seien als die üblichen Mietkosten. Um das Wachstum fortzusetzen, plant die Agentur, den Zugang zu Finanzierungen durch direkte Investitionen in Wohnungsbauprojekte und eine engere Zusammenarbeit mit privaten Bauträgern weiter auszubauen.

Quellen