Massive Polizeikampagne gegen illegale Fischerei in Western Visayas: 983 Festnahmen
EditGegen die illegale Fischerei in der philippinischen Region Western Visayas wurden in einem dreimonatigen Zeitraum umfassende polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Zwischen dem 22. Mai und dem 22. August führte das Regionale Polizeibüro Western Visayas (PRO 6) insgesamt 586 Einsätze durch. Dabei wurden 983 Personen festgenommen. Die Behörden beschlagnahmten im Zuge dieser Operationen Fisch, Schiffe sowie Ausrüstung mit einem Gesamtwert von rund 79,95 Millionen Pesos.
Die polizeilichen Daten des PRO 6 geben Aufschluss über die Verteilung der Einsätze in den verschiedenen Provinzen. Die Polizeibehörde von Iloilo (IPPO) verzeichnete mit 361 Festnahmen bei 180 Einsätzen die höchste Anzahl an Verhaftungen. In dieser Provinz wurde zudem die wertvollste Ausrüstung sichergestellt: Die Beschlagnahmungen beliefen sich dort auf 43,54 Millionen Pesos für Equipment und 375.250 Pesos für Fischbestände.
Die Provinz Antique war in Bezug auf die Einsatzhäufigkeit am aktivsten. Die dortige Polizeibehörde (Anteppo) führte 252 Operationen durch, die zu 277 Festnahmen führten. Die sichergestellten Güter in Antique umfassten Fisch im Wert von 434.060 Pesos sowie Ausrüstung und Zubehör im Wert von 8,69 Millionen Pesos.
In der Provinz Capiz wurden im Rahmen von 41 Einsätzen 147 Personen festgenommen. Die Behörden stellten dort Fisch im Wert von 352.700 Pesos und Ausrüstung im Wert von 14,14 Millionen Pesos sicher. In Guimaras führte die dortige Polizeibehörde (GPPO) 47 Einsätze durch, bei denen 112 Personen festgenommen wurden. Die Beschlagnahmungen in dieser Provinz umfassten Fisch im Wert von 89.625 Pesos und Ausrüstung im Wert von 5,88 Millionen Pesos.
Auch in Aklan waren die Einsatzkräfte aktiv. Die dortige Polizeibehörde (AKPPO) führte 66 Einsätze durch und nahm 86 Personen fest. Die sichergestellten Fischbestände wurden auf 130.665 Pesos geschätzt, während die Ausrüstung einen Wert von etwa 6,30 Millionen Pesos hatte.
Der Direktor des PRO 6, Polizeibrigadegeneral Randulf Tuaño, betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen. Illegale Fischerei sei nicht bloß ein Rechtsbruch, sondern eine unmittelbare Gefahr für die Meeresressourcen, die Ernährungssicherheit und die Lebensgrundlage der Fischer, die sich an die Gesetze halten. Tuaño unterstrich die Notwendigkeit, die Meeresvorkommen für heutige und künftige Generationen zu bewahren. Er rief die Öffentlichkeit dazu auf, bei illegalen Aktivitäten in den regionalen Gewässern mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Das PRO 6 plant, die auf Geheimdienstinformationen basierenden Operationen fortzusetzen und dabei eng mit lokalen Regierungen, Küstengemeinden und anderen Behörden zusammenzuarbeiten, um die Fischereigesetze durchzusetzen und die lokalen Ökosysteme zu schützen.





