Politik: Landesweit

Marcos weist Vorwürfe politischer Inszenierung nach Verhaftung von Romualdez zurück

Kurzmeldung

Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat die Behauptung zurückgewiesen, die Verhaftung des ehemaligen Sprechers des Repräsentantenhauses, Martin Romualdez, sei lediglich ein politisches Schauspiel. Der Präsident bezeichnete die entsprechende Kritik als einen weiteren Versuch, ihn herabzusetzen.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – Portrait
Quelle: Google

Gegen Romualdez wurde ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs der Plünderung (Plunder) erlassen. Die Ermittlungen richten sich gegen mutmaßliche Unregelmäßigkeiten bei Hochwasserschutzprojekten, deren Volumen auf 7,44 Milliarden Pesos geschätzt wird.

Die rechtlichen Schritte gegen seinen Cousin waren bereits im Rahmen der jüngsten Ansprache zur Lage der Nation (State of the Nation Address) angekündigt worden, in der Marcos erklärte, dass die Verfahren gegen ihn fortgesetzt würden.

Nach der Zustellung des Haftbefehls kam es nicht zu einer sofortigen Inhaftierung, da sich Romualdez zuvor in ein privates Krankenhaus begeben hatte. Einige Tage nach seiner dortigen Aufnahme wurde er anschließend verlegt.