Lohnerhöhung in Manila bleibt bestehen: Palast weist Aussetzung ab
Die geplante Erhöhung des Mindestlohns in der NCR wird wie vorgesehen umgesetzt. Der Präsident, Ferdinand Marcos Jr., hat keine Anweisung erteilt, die Anpassung auszusetzen, wie das Präsidialpalast am Dienstag mitteilte.
Die Mitteilung der Regierungsbehörde erfolgte als Reaktion auf Forderungen nach einem Aufschub der Lohnerhöhung. Claire Castro, Pressesprecherin des Palastes und Unterstaatssekretärin im Presidential Communications Office, stellte klar, dass es keine Anordnung zur Unterbrechung der Umsetzung gebe. Zudem habe das Palast bisher keine offiziellen Anträge aus dem Privatsektor erhalten, die eine Aussetzung der Maßnahme fordern.
Die Erhöhung des täglichen Mindestlohns um insgesamt 85 PHP erfolgt in zwei Etappen. Der erste Teil, eine Steigerung um 60 PHP, tritt am 25. Juli in Kraft. Die verbleibenden 25 PHP sollen im Januar 2027 folgen. Damit wird der tägliche Mindestlohn für nicht-landwirtschaftliche Beschäftigte auf 780 PHP angehoben.
Für andere Bereiche gelten leicht abweichende Sätze: Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Dienstleistungssektor sowie im Einzelhandel mit 15 oder weniger Mitarbeitenden sowie in Fertigungsbetrieben mit weniger als 10 regulären Beschäftigten erhalten einen täglichen Mindestlohn von 743 PHP. Die Maßnahme basiert auf der NCR Wage Order No. 27, die am 9. Juli offiziell veröffentlicht wurde.
Die Forderung nach einer Aussetzung der Lohnerhöhung kam unter anderem von der Foundation for Economic Freedom. Die Organisation regte eine Überprüfung der wirtschaftlichen Auswirkungen an, insbesondere im Hinblick auf die Inflation und das Risiko von Arbeitsplatzverlusten. Die Erhöhung betrifft schätzungsweise 1,1 Millionen Mindestlohnempfänger in der Metropolregion Manila.
Quellen
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