Lohnanpassung in Manila wird den Konsum kaum ankurbeln
EditKurzmeldung
Am 26. September tritt in der Metropolregion Manila (National Capital Region, NCR) eine neue Regelung für Mindestlohnempfänger in Kraft.
Die bevorstehende Erhöhung der Mindestlöhne wird voraussichtlich jedoch nur einen begrenzten Einfluss auf die Konsumausgaben haben, wie ein Bericht von ANZ Research der Australia and New Zealand Banking Group Ltd. (ANZ) zeigt.
Laut der Bank könnten die steigenden Lebenshaltungskosten dazu führen, dass die Verbraucher einen Großteil der zusätzlichen Einkommen eher sparen, anstatt es für den Konsum auszugeben, was den erhofften wirtschaftlichen Impuls durch die Lohnsteigerung gering hält.
Die Experten von ANZ betonen zudem, dass für eine nachhaltige Belebung des schwächelnden privaten Konsums eine umfassendere Erholung der staatlichen Infrastrukturausgaben notwendig sei, wofür die reine Anpassung der Löhne nicht ausreicht.






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