Politik: Metro Manila

Impeachment-Verfahren gegen Sara Duterte wegen Wetterlage verschoben

Am Dienstag, den 18. August 2026, wurde das Impeachment-Verfahren gegen Vizepräsidentin Sara Duterte wegen der erwarteten Wetterlage verschoben. Starke Regenfälle und Überschwemmungen infolge des Südwestmonsuns, auch bekannt als Habagat, hatten zu dieser Entscheidung geführt.

Vice President Sara Duterte
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Der Senats-Impeachment-Gerichtshof begründete die Verschiebung mit dieser Wettervorhersage. Parallel dazu ordnete Senatspräsident Win Gatchalian an, dass alle Senatsbeamten und Angestellten am Dienstag im Homeoffice arbeiten dürfen. Dies ist bereits die zweite Vertagung des Verfahrens aufgrund von schlechtem Wetter, nachdem bereits am 10. August eine erste Unterbrechung stattgefunden hatte. In Metro Manila und mehreren Provinzen wurden zudem der Präsenzunterricht an öffentlichen sowie privaten Schulen ausgesetzt und für Regierungsbehörden Homeoffice-Regelungen angeordnet.

Die Vertagung unterbricht die Beweisaufnahme der Anklagebehörde. Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft am 16. Tag der Verhandlung die ehemalige Sonderdisbursbeauftragte des Büros des Vizepräsidenten, Gina Acosta, vernommen. Acosta sagte vor Gericht aus, dass Duterte sie angewiesen habe, 125 Millionen Pesos an vertraulichen Mitteln an den Sicherheitsbeauftragten des OVP, Oberst Raymund Dante Lachica, auszuzahlen. Diese Aussage deckte sich mit ihren früheren Angaben in einer Anhörung des Repräsentantenhauses im Jahr 2024.