Impeachment-Verfahren gegen Sara Duterte: Juristen debattieren über nötige Stimmenanzahl
EditKurzmeldung
Im 26. Tag des Amtsenthebungsverfahrens gegen Vizepräsidentin Sara Duterte stand am 16. September 2026 die Frage im Zentrum, wie viele Stimmen für eine Verurteilung im Senatsgericht zwingend erforderlich sind.
Das Gericht unterbrach das reguläre Programm, um diese rechtliche Unklarheit zu klären, und hörte vier pensionierte Richter des Obersten Gerichtshofs an, die als sogenannte Amici Curiae fungierten, um die strittige Stimmenhürde zu bewerten.
Die Experten hatten unterschiedliche Auffassungen zur erforderlichen Mehrheit: Während die ehemaligen Chief Justices Artemio Panganiban, Reynato Puno und Hilario Davide Jr. der Ansicht waren, dass die Mindestanzahl der Stimmen für eine Verurteilung nicht automatisch auf 16 festgelegt ist, vertrat der pensionierte Associate Justice Adolfo Azcuna eine abweichende Position.
Er argumentierte, dass für eine Verurteilung eine Zweidrittelmehrheit der vollen 24 Mitglieder des Senats notwendig sei, da das Prinzip „alle bedeuten alle“ gelten müsse.






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