Führerschein-Entzug nach gewalttätigem Streit im Straßenverkehr in Zentral-Visayas
EditNach einem gewalttätigen Vorfall im Straßenverkehr hat die Verkehrsbehörde LTO 7 in Zentral-Visayas die Fahrerlaubnis eines Motorradfahrers für 90 Tage präventiv ausgesetzt. Auslöser der Maßnahme ist ein Video, das am 18. August 2026 auf Facebook verbreitet wurde und eine mutmaßliche körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Fahrern zeigt. Die Aufnahmen dokumentieren, wie die Beteiligten nach einem Halt ihrer Motorräder mitten auf der Fahrbahn in einen Streit gerieten, der offenbar auch verbale Drohungen beinhaltete.
Das Land Transportation Office (LTO) hat gegen den betroffenen Fahrer eine sogenannte SCO, eine Anordnung zur Stellungnahme, erlassen. Darin wird der Fahrer angewiesen, vor der Ermittlungseinheit der operativen Abteilung der Behörde zu erscheinen. In der Anordnung heißt es, dass das gezeigte Verhalten während der Nutzung eines Fahrzeugs auf einer öffentlichen Straße ernsthafte Fragen bezüglich des Temperaments, des Urteilsvermögens, der Selbstbeherrschung und der allgemeinen Fahreignung des Fahrers aufwerfe.
Die Behörde unterstrich, dass aggressives und gewalttätiges Verhalten im Straßenverkehr nicht nur die direkt Beteiligten gefährdet, sondern auch ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer, Passagiere, Fußgänger und die allgemeine Öffentlichkeit darstellt. Der Fahrer muss nun innerhalb von fünf Tagen nach Erhalt der Anordnung eine verifizierte Erklärung sowie unterstützende Beweise vorlegen.
Bis zum Abschluss der Untersuchungen wurde der Fahrer angewiesen, seinen Führerschein abzugeben. Das LTO betonte jedoch, dass es sich bei der 90-tägigen Aussetzung um eine rein administrative Maßnahme handelt. Die endgültige Entscheidung über eine etwaige administrative Haftung hängt vom Ergebnis der laufenden Ermittlungen und der anschließenden Anhörung ab.




