Fintech-Anbieter GCash will Finanzlücke bei Investitionen schließen
EditDas Fintech-Unternehmen GCash verfolgt das Ziel, den Zugang zu Finanzdienstleistungen für die philippinische Bevölkerung zu verbessern. Im Fokus steht dabei insbesondere die Förderung der finanziellen Inklusion, um Menschen den Einstieg in das Investieren zu erleichtern.
Michelle Fernandez, Vizepräsidentin für geschäftliche Nachhaltigkeit und Unternehmenskommunikation bei GCash, wies während eines Treffens mit Medienvertretern in Davao am 30. September darauf hin, dass der begrenzte Zugang zu Finanzdienstleistungen nach wie vor eine große Herausforderung darstellt. Sie verwies auf Statistiken aus der Zeit vor der Pandemie: Damals verfügten lediglich 29 Prozent der Filipinos über ein Bankkonto, während nur zwei Prozent Zugang zu fairen Krediten hatten. Der Anteil derer, die aktiv investierten, lag bei unter einem Prozent, und lediglich 23 Prozent hatten Zugang zu Versicherungen.
Zwar sei der Zugang zu Versicherungen inzwischen auf 51 Prozent gestiegen, doch Fernandez betonte, dass dies noch weit von einer vollständigen Abdeckung entfernt sei. Um diese Lücken zu schließen, bietet GCash über seine App verschiedene digitale Finanzprodukte an. Dazu gehören GFunds für Investmentfonds sowie GSave, das Sparoptionen durch die Anbindung an Partnerbanken ermöglicht. Zudem stellt das Unternehmen einen Marktplatz für Versicherungen bereit.
Über den Dienst GStocks können berechtigte Nutzer zudem in mehr als 280 börsennotierte Unternehmen sowie in Staatsanleihen investieren. Die Plattform ist darauf ausgelegt, die Teilnahme am Aktienmarkt über ein digitales Konto zugänglich zu machen. Das Unternehmen möchte die Bevölkerung dazu ermutigen, das Sparen und Investieren für die Zukunft zur Gewohnheit zu machen, anstatt sich primär auf unmittelbare Käufe zu konzentrieren. Durch den digitalen Zugang sollen mehr Menschen in das Finanzsystem integriert werden, wobei die Entwicklung von Diensten im Vordergrund steht, die direkt auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren.





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