Kokain-Schmuggel am Flughafen Haneda vereitelt: Fünf Malaysier festgenommen
EditAm Flughafen Haneda in Tokio wurde versucht, insgesamt etwa fünf Kilogramm Kokain aus Malaysia einzuschmuggeln. Die Drogen hatten die Beteiligten unter den Sohlen ihrer Schuhe versteckt. Der geschätzte Straßenwert der beschlagnahmten Menge wird auf rund 120 Millionen Yen beziffert, was etwa 758.000 US-Dollar entspricht.
Die Entdeckung der illegalen Fracht gelang Zollinspektoren zunächst bei zwei der Verdächtigen, bei denen Kokainbeutel unter den Einlegesohlen der Schuhe gefunden wurden. In jedem dieser Schuhe befanden sich jeweils 500 Gramm der Droge. Die anschließenden Aussagen der ersten beiden Personen weckten den Verdacht der Beamten, dass die Gruppe gemeinsam reiste. Daraufhin konnte die Polizei drei weitere Personen am Flughafen ausfindig machen, die die Substanz auf die gleiche Weise in ihren Schuhen verborgen hatten. Die fünf malaysischen Staatsangehörigen wurden am vergangenen Samstag festgenommen.
Nach Erkenntnissen der Polizei besteht der Verdacht, dass die Gruppe gezielt für diesen Schmuggelauftrag angeworben wurde. Die Vernehmungen ergaben, dass die Personen in finanziellen Schwierigkeiten steckten und vorab über eine anonyme Messaging-App mit einer unbekannten Person in Kontakt standen. Während vier der festgenommenen Personen die Vorwürfe eingeräumt haben, bestreitet eine Person die Tat.





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