Wirtschaft: Bulacan, Pampanga

Existenznot unter Jeepney-Fahrern trotz geringer Fahrpreiserhöhung

Kurzmeldung

Trotz einer Erhöhung der Fahrpreise um einen Peso kämpfen Jeepney-Fahrer auf den Philippinen mit massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die durch die globale Energiekrise verursachten Kostensteigerungen belasten die Existenzgrundlage des Transportsektors erheblich, wobei die kleine Preisanpassung laut Fahrervertretern kaum spürbare Entlastung bringt.

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Quelle: PIA

Ein Beispiel dafür ist der 46-jährige Reggie Manlapig, der seit fast 25 Jahren als Jeepney-Fahrer tätig ist und eine tägliche Route zwischen Malolos in der Provinz Bulacan, nördlich von Manila, und San Fernando in Pampanga pendelt. Er schildert die drastischen Auswirkungen der Situation und berichtet von einem deutlichen Rückgang seines Nettoeinkommens. Während er früher nach einer 16-stündigen Schicht zwischen 400 und 500 Pesos (etwa 6,30 bis 8 US-Dollar) nach Hause bringen konnte, sei dieser Verdienst infolge der Treibstoffpreise nun stark geschrumpft. Besonders belastend seien Tage ohne Schulunterricht, Feiertage oder Ferienzeiten, da die Einnahmen in diesen Perioden ohnehin schwieriger zu erwirtschaften seien.