Wirtschaft – Bohol, Cebu, Iloilo
Energiedepartement plant Batteriespeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes in Visayas
Um die wiederkehrenden Stromengpässe in der Region Visayas zu bewältigen, DOE den Aufbau einer Batteriespeicher-Kapazität von insgesamt 200 Megawatt. Diese Maßnahme ist Teil einer dreistufigen Strategie, die die Netzstabilität bis zum Jahr 2028 stärken soll.
Energieministerin Sharon Garin erklärte, dass die Provinzen Iloilo, Negros, Bohol und Cebu jeweils mit einem Batteriespeichersystem (BESS) von 50 Megawatt ausgestattet werden sollen. Diese Anlagen dienen dazu, überschüssige Energie, insbesondere aus der Solarenergie, aufzunehmen, wenn die Produktion den Verbrauch übersteigt. Bei steigender Nachfrage oder unzureichender Versorgung kann die gespeicherte Energie dann wieder ins Netz eingespeist werden. Die Batterien fungieren laut Garin wie eine Art „Powerbank“, die bei Bedarf aktiviert wird. Die Steuerung und Integration der Speicher in das Stromnetz der Visayas erfolgt durch die National Grid Corporation of the Philippines (NGCP).
Neben den Speichern setzt das DOE auf den Ausbau der Erzeugungskapazitäten. Dazu gehört unter anderem ein Hydro-Solar-Projekt in Igbaras, Iloilo, sowie weitere Kraftwerke, die bis 2028 in Betrieb gehen sollen. Die Ministerin betonte jedoch, dass der Bau solcher Anlagen Jahre in Anspruch nimmt und daher kurzfristige Maßnahmen notwendig seien.
Als unmittelbare Reaktion wird die Kampagne „Oras Natin sa Efficiency“ (O.N.E.) umgesetzt. Diese fordert Regierungsbehörden, Unternehmen und Haushalte dazu auf, den Stromverbrauch zwischen 20:00 und 21:00 Uhr freiwillig zu senken, indem nicht benötigte Geräte ausgeschaltet oder ausgesteckt werden.