Drohnenangriffe im Schwarzen Meer: Zwei philippinische Seeleute getötet
Bei Drohnenangriffen auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer nahe der Ukraine sind zwei philippinische Seeleute ums Leben gekommen. Wie Hans Leo Cacdac, DMW, am Montag, den 20. Juli 2026, in einer Pressekonferenz mitteilte, ereigneten sich die tödlichen Vorfälle am 6. Juli und am 19. Juli.
Neben den Todesopfern wurde die Sicherheit vieler weiterer philippinischer Arbeitskräfte in der Region gefährdet. Insgesamt wurden neun Schiffe beschädigt, auf denen 139 philippinische Seeleute an Bord waren. Von diesen gelten 124 als sicher und unversehrt, während ein weiterer Seemann als vermisst gemeldet wird. Zwölf Personen erlitten Verletzungen; vier von ihnen konnten bereits nach Hause zurückgebracht werden, während die verbleibenden acht noch medizinisch behandelt werden.
Die Angriffe richteten sich laut DMW-Sekretär Cacdac vor allem gegen Massengutfrachter sowie Öl- und Tanker. Die Vorfälle ereigneten sich in oder in der Nähe von Häfen und Ankerplätzen in der südlichen Ukraine sowie während der Durchfahrt durch den nördlichen Teil des Schwarzen Meeres. Die Schiffe wurden meist durch UAV getroffen, während sie im Hafen lagen oder kurz nach dem Ablegen unterwegs waren.
Aufgrund des anhaltenden Krieges zwischen Russland und der Ukraine hat das DMW zusammen mit dem International Bargaining Forum die nördliche Region des Schwarzen Meeres als Hochrisikogebiet und Kriegsgebiet für die kommerzielle Schifffahrt eingestuft. Das Ministerium arbeitet eng mit der Overseas Workers Welfare Administration (OWWA), lizenzierten Schifffahrtsagenturen und Schiffseigentümern zusammen, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten.
Cacdac erklärte, dass das Ministerium die Situation kontinuierlich beobachte. Auf Anweisung des Präsidenten werde die Regierung zusätzliche Schutzmaßnahmen prüfen, um philippinische Seeleute auf Schiffen im Schwarzen Meer zu schützen. Das DMW und die OWWA unterstützen die betroffenen Familien zudem bei der medizinischen Versorgung, der psychologischen Betreuung sowie der Evakuierung und Rückführung der Arbeiter.