Davao City plant zentrales Rechenzentrum zur Stärkung der Cybersicherheit
EditEin zentrales Rechenzentrum soll in Davao City errichtet werden, um die digitale Verwaltung zu modernisieren und die städtischen Abläufe besser gegen Cyberangriffe abzusichern. Ziel des Vorhabens ist es, die derzeit fragmentierte digitale Infrastruktur zu vereinheitlichen und den Schutz sensibler Daten zu erhöhen.
Die Stadtverwaltung verfügt aktuell über etwa 17 bis 19 isolierte Serverräume, die über verschiedene Behörden und Abteilungen verteilt sind. Diese dezentrale Struktur führt zu isolierten Datenbanken sowie fragmentierten Systemen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).
Während der 34. regulären Sitzung des Stadtrats (Sangguniang Panlungsod) am Dienstag, den 25. August 2026, unterstrich Ratsmitglied Bonz Andre Militar, Vorsitzender des IT-Ausschusses, die Dringlichkeit einer sicheren und einheitlichen digitalen Infrastruktur. Laut Militar erhöht das Fehlen einer zentralen Überwachung sowie eines strukturierten Reaktionsplans auf Vorfälle die Verwundbarkeit der Stadtverwaltung. Mögliche Risiken umfassen Datenschutzverletzungen, Ransomware-Angriffe, Dienstunterbrechungen sowie den unbefugten Zugriff auf sensible Informationen.
Diosdado Lopez, der stellvertretende Leiter des städtischen IT-Zentrums (City Information Technology Center, CITC), versicherte dem Rat, dass die neue Einrichtung die Abläufe optimieren und gleichzeitig die Mechanismen zum Datenschutz verbessern werde. Das CITC stellte klar, dass die einzelnen Abteilungen ihre bestehenden Systeme nicht vollständig aufgeben müssen. Die geplante Architektur soll eine Integration der Daten, regelmäßige Backups und einen sicheren, gemeinsam genutzten Speicher ermöglichen.
Zur Absicherung der Netzwerke werden bereits Maßnahmen wie Multi-Faktor-Authentifizierung, Firewalls sowie Sicherheitssoftware auf einzelnen Computern und zentralen Servern eingesetzt, um sich gegen Malware zu wehren. Die geplante Verordnung sieht zudem strenge Protokolle für die Sicherheit und die Reaktion auf Vorfälle vor. Bei Cyber-Zwischenfällen sind eine sofortige Meldung, Eindämmungsverfahren und Mechanismen zur Benachrichtigung über Datenpannen vorgeschrieben. Dabei müssen die Vorgaben des Data Privacy Act (Republic Act Nr. 10173) sowie des National Archives of the Philippines Act (Republic Act Nr. 9470) eingehalten werden.
Die Exekutive wird nun den genauen Standort sowie die Finanzierung für die neue Anlage festlegen. Um einen unterbrechungsfreien Betrieb auch in Notfällen zu gewährleisten, sollen Standorte gewählt werden, die resistent gegen Naturkatastrophen sind. Die Empfehlungen sehen vor, Gebiete zu meiden, die von Überschwemmungen, Bodenverflüssigung oder Tsunamis betroffen sein könnten.




