Erfolg philippinischer Popmusik: SB19 und BINI erobern internationale Bühnen
EditPhilippinische Musikgruppen verzeichnen zunehmend internationale Erfolge und zeigen eine wachsende Präsenz auf globalen Musikbühnen. Die Boyband SB19 sorgte kürzlich in Japan für großes Aufsehen: Ein Pop-up-Store im Tower Records im Tokioter Stadtteil Shibuya verzeichnete aufgrund der enormen Nachfrage nach exklusiven Fanartikeln wie CDs und T-Shirts eine Verlängerung der Öffnungszeiten um fünf Tage.
Die Tournee von SB19 umfasste zudem Auftritte beim Summer Sonic Festival in Tokio und Osaka sowie Fan-Treffen in Yokohama. Auch abseits Asiens ist die Gruppe präsent: Im Juli trat die Band erstmals beim Lollapalooza-Festival in Chicago auf. Ein Heimkonzert in Parañaque im April zog fast 100.000 lokale und internationale Besucher aus Ländern wie Deutschland, Hongkong, Taiwan und Australien an.
Neben SB19 schreibt auch die achtköpfige Girlgroup BINI Geschichte, die im April ihren ersten Auftritt beim Coachella-Festival in Kalifornien absolvierte.
Daten der Musikanalyse-Plattform Soundcharts und Analysen des Experten Tsurezure Lab belegen zudem einen Trend zu regionaler Musik in Südostasien. In Indonesien stieg der Anteil indonesischer Künstler in den wöchentlichen Spotify-Top-10 zwischen 2021 und der ersten Jahreshälfte 2026 von 39 auf 97 Prozent. Ähnliche Entwicklungen zeigen sich auf den Philippinen, wo der Anteil von 31 auf 81 Prozent kletterte, sowie in Thailand mit einem Anstieg von 71 auf 76 Prozent. Diese Trends deuten auf eine starke Unterstützung innerhalb der Region hin, die durch sprachliche und kulturelle Ähnlichkeiten begünstigt wird.





