Gesellschaft: Landesweit

Davao City fordert Mobilfunkausbau in abgelegenen Gebieten

In entlegenen Gemeinden der philippinischen Stadt Davao City gibt es Forderungen, die anhaltenden Funklöcher dringend zu beheben. Besonders betroffen sind die Barangays Callawa und Fatima, wo Bewohner über häufige Dienstunterbrechungen, Netzüberlastungen und Gebiete ohne jeglichen Mobilfunkempfang klagen.

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Quelle: PIA

Der Mangel an zuverlässiger Konnektivität führt zu einer digitalen Kluft und könnte die soziale und wirtschaftliche Ungleichheit in den unterversorgten, ländlichen sowie katastrophengefährdeten Regionen der Stadt weiter verschärfen. Betroffen sind dabei insbesondere die Hochland- und Küstengemeinden.

Der Stadtrat von Davao City, Danilo Dayanghirang, regte in der 36. regulären Sitzung des 21. Stadtrates am Dienstag, den 8. September 2026, an, dass die Mobilfunkunternehmen und nationalen Behörden die Netzabdeckung in den Distrikten Buhangin und Paquibato priorisieren müssen. In einer vorgeschlagenen Resolution fordert er die Unternehmen Globe Telecom Inc. und Smart Communications Inc. sowie NTC und DICT auf, den Netzausbau voranzutreiben.

Um die Versorgungslücken zu schließen, sollen die NTC, das DICT und die lokalen Verwaltungseinheiten eine stadtweite Kartierung unversorgter Gebiete durchführen. Diese Daten sollen als Grundlage für die zukünftige Planung der Telekommunikationsinfrastruktur dienen. Dayanghirang schlug vor, neben herkömmlichen Funkzellen auch Glasfasernetze, Satellitentechnologie oder gemeinsam genutzte passive Funkmasten einzusetzen, um die schwer zugänglichen Gebiete zu erreichen.

Zudem wurden lokale Genehmigungsverfahren und Probleme beim Landzugang als Hindernisse identifiziert, die den Bau von Sendemasten in den Hochland-Barangays der Distrikte 2 und 3 verzögert haben. Zur Beschleunigung des Ausbaus sollen Stadt- und Barangay-Beamte geeignete staatliche Grundstücke für Telekommunikationseinrichtungen bereitstellen und die lokalen Freigabeverfahren vereinfachen. Die Resolution wird zur Prüfung an das Büro des Bürgermeisters, das DILG, die betroffenen Barangays sowie die Mobilfunkkonzerne weitergeleitet.