Politik: Metro Manila

Chinesische Botschaft weist Vorwürfe über Finanzzahlungen an Sara Duterte zurück

Am Montag, den 5. Oktober 2026, hat die chinesische Botschaft in Manila Berichte zurückgewiesen, wonach die chinesische Regierung Gelder an eine bestimmte politische Fraktion auf den Philippinen geleitet haben soll. Die Botschaft bezeichnete diese Behauptungen als „falsches Narrativ“ und verurteilte die entsprechende Rhetorik sowie die damit verbundenen Handlungen scharf.

Vice President Sara Duterte
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Hintergrund dieser Stellungnahme sind Anschuldigungen des ehemaligen Senators Antonio Trillanes IV. Er behauptete, dass die Vizepräsidentin Sara Duterte und ihr Ehemann, der Anwalt Manases Carpio, zwischen 2019 und 2024 rund 400 Millionen Pesos von der chinesischen Regierung und chinesischen Unternehmen erhalten hätten. Trillanes stützte seine Aussagen auf Untersuchungen, denen zufolge Konten der Firma Cale88, die Carpio gehört, zwischen 2021 und 2024 insgesamt 319 Millionen Pesos aus China erhalten haben sollen. Zudem gab er an, dass die Tapang at Malasakit Foundation von Duterte im Jahr 2019 Spenden in Höhe von 150 Millionen Pesos von der chinesischen Regierung für den Bau von 13 Klassenzimmern erhalten habe.

Der Sprecher der chinesischen Botschaft, Ji Lingpeng, forderte die beteiligten Personen in den Philippinen auf, politische Manipulationen zu unterlassen. Er betonte, dass die heimische Politik der Philippinen nicht in die bilateralen Beziehungen zwischen China und den Philippinen hineingezogen werden dürfe. Versuche, persönliche politische Vorteile durch die Diskreditierung Chinas zu erlangen, würden scheitern und letztlich den Interessen des philippinischen Volkes schaden, so Ji. In seiner offiziellen Erklärung nannte der Botschaftsprecher Ji keine spezifischen Namen.