Cebu erweitert kulturelle Kartierung zum Schutz des Erbes und zur Förderung des Tourismus
Die Provinz Cebu intensiviert ihr „Cultural Mapping Program 2026“, um lokale Kulturgüter zu schützen und die Grundlage für einen neuen zehnjährigen Provinz-Tourismusentwicklungsplan zu schaffen. Das Programm soll sowohl materielle als auch immaterielle Erbe sowie natürliche und menschliche Ressourcen dokumentieren und bewahren.
Ein zentraler Bestandteil der Initiative ist die Dokumentation des kulinarischen Erbes Cebus. In diesem Zusammenhang hat die University of San Jose-Recoletos (USJ-R) eine Vereinbarung mit dem PTO unterzeichnet, um das „Cebu Geographical Indication Culinary Research and Development Project“ umzusetzen. Ziel ist es, die kulinarischen Traditionen der Region zu erfassen, zu schützen und aufzuwerten.
Um die Datenerhebung zu beschleunigen, arbeitet das PTO mit der Cebu Normal University und der USJ-R zusammen. Durch die Einbindung von Studierenden und Forschenden soll der Prozess effizienter gestaltet werden, da die alleinige Durchführung durch Tourismusbeauftragte zu zeitaufwendig wäre. Die Zusammenarbeit mit akademischen Institutionen bietet zudem Studierenden, insbesondere im Bereich Tourismus, wertvolle praktische Erfahrungen.
Zur praktischen Umsetzung führt Jobers Bersales, Kurator des Museo Sugbo, Workshops durch. In diesen Schulungen werden bis zu 20 Freiwillige pro Gemeinde darin unterwiesen, die sogenannten NCCA Talapamana-Formulare auszufüllen. Diese dienen der Eintragung in das philippinische Register für Kulturgut (Philippine Registry of Cultural Property).
Rowena Montecillo, Leiterin des PTO, betonte die Notwendigkeit der Beteiligung der Gemeinschaft. Die gewonnenen Informationen sollen aufzeigen, welche kulturellen Angebote eine Destination für den Tourismus bereithält. Laut Montecillo könne das Tourismusamt die Aufgabe nicht allein bewältigen; es bedürfe der aktiven Mitwirkung lokaler Regierungen und des Privatsektors, um die authentischen Geschichten der Bewohner zu erfassen. Die Ergebnisse der kulturellen Kartierung sollen zudem mit den lokalen Tourismusentwicklungsplänen der einzelnen Gemeinden verknüpft werden, um den umfassenden Provinzplan für das kommende Jahr zu stützen.
Quellen
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