Gesellschaft: Zambales

Bootsunfall im Mapanuepe-See: Leichen zweier Aeta-Kinder geborgen

Nach dem Kentern eines Bootes im Mapanuepe-See in der Provinz Zambales wurden am Samstag, den 29. August, die Körper zweier vermisster Aeta-Kinder geborgen. Die Funde erfolgten drei Tage nach dem Unglück, bei dem ein Boot mit insgesamt 13 Passagieren in der Nähe der Stadt San Marcelino kenterte.

closeup security guard man in public area standing secure people or place outdoor.coffeekai
Symbolbild: Envato

Die Küstenwache der Philippinen (Philippine Coast Guard) identifizierte die Verstorbenen als die dreijährige Chandnea Serrano dela Cruz und den achtjährigen Anqelito Serrano Liwanag. Laut Major Exodus Rodriguez, dem Leiter der Polizei von San Marcelino, wurde die dreijährige Tochter zunächst von einem Anwohner entdeckt, der auf dem Weg nach Barangay Buhawen über den See fuhr. Der Anwohner brachte den Körper der kleinen Girl zu den Behörden, wo der Vater die Identität bestätigte.

Im Anschluss an diesen Fund kehrte die Polizei in Begleitung eines Bootsführers zum Fundort zurück. In der unmittelbaren Umgebung konnten sie kurz darauf auch den Körper von Anqelito sicherstellen. Major Rodriguez wies darauf hin, dass die Suchmaßnahmen durch unvorhersehbare Wetterbedingungen erschwert wurden, da Regen und starker Wind immer wieder unregelmäßig auftraten.

Das Unglück ereignete sich am Donnerstag, den 27. August, als ein Motorboot mit 13 Aeta-Passagieren in der Nähe der versunkenen Kirche in Barangay Buhawen kenterte. Die Gruppe war auf dem Rückweg zu ihrer Gemeinschaft in Sitio Lumibao. Die Bilanz des Unglücks ist verheerend: Bisher sind acht Personen aus der Aeta-Gemeinschaft ums Leben gekommen, darunter fünf Kinder. Vier weitere Passagiere überlebten den Vorfall. Die Suchaktion für eine zuletzt vermisste, 26-jährige schwangere Frau dauert an.