Gesellschaft: Benguet

Baguio City erhält WHO-Auszeichnung für datengestützte Gesundheitsinitiativen

Die Stadt Baguio wurde von der WHO für ihren Einsatz von Daten zur Verbesserung des Zugangs zu Gesundheits- und Sozialleistungen ausgezeichnet. Bei den WHO Healthy Cities Recognition Awards, die im Rahmen der 11. Global Conference der Alliance for Healthy Cities in Sydney, Australien, stattfanden, erhielt die als „City of Pines“ bekannte Stadt am 1. September die Auszeichnung „Data for Equity: Informing Action, Improving Health“.

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Symbolbild: Envato

Die lokale Verwaltung von Baguio begründete die Anerkennung mit dem Beitrag der Stadt zum Wohlergehen ihrer Bürger sowie zur Förderung der Ziele für gesunde Städte im westlichen Pazifik. Grundlage für den Erfolg ist der sogenannte Livability Index auf Barangay-Ebene, der vom City Planning, Development and Sustainability Office verwaltet wird. Dieser Index kartiert Unterschiede in der Gesundheitsversorgung, den sozialen Bedingungen und dem Zugang zu Basisdienstleistungen innerhalb der verschiedenen Stadtteile.

Durch die Erfassung der Erfahrungen der Bewohner in ihren jeweiligen Gemeinden generiert die Stadt Daten, die es den Behörden ermöglichen, Gebiete mit besonderem Unterstützungsbedarf präzise zu identifizieren. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Stadtplanung, die Budgetierung und Investitionsentscheidungen ein. So können Ressourcen gezielter dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden, um soziale Ungleichheiten abzubauen. Dies ist nicht das erste Mal, dass Baguio eine solche Ehrung erhält; bereits im Jahr 2021 wurde die Stadt für ihre Kampagne „Smoke-Free Baguio“ ausgezeichnet.