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Asienspiele: Philippinen scheitern an Vietnam und drohen vorzeitigem Aus

Die philippinische U-23-Nationalmannschaft der Männer ist bei den 20. Asienspielen vorzeitig ausgeschieden, nachdem sie am Freitag im CS Asset Minato Soccer Stadium in Nagoya, Japan, mit 0:2 gegen Vietnam verloren hat.

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Die Philippinen hatten nach der deutlichen 1:5-Niederlage gegen Usbekistan am vergangenen Dienstag versucht, gegen den favorisierten ASEAN-Nachbarn wieder Fuß zu fassen. Dabei zeigten sie einen starken Beginn und hielten die Mannschaft aus Vietnam über die gesamte erste Halbzeit ohne Gegentor. Erst in der 74. Minute konnte Vietnam den Gleichstand erzwingen, als Nguyễn Thanh Nhàn einen langen Pass annahm und den Ball über den philippinischen Torhüter Nicholas Guimarães hinweg ins Netz hob. In der 87. Minute erhöhte der eingewechselte Stürmer Nguyễn Lê Phát den Spielstand für Vietnam. Nachdem sein erster Schuss die Latte getroffen hatte, verwertete er den Abpraller mit einem Kopfball, während die philippinische Abwehr keine Chance mehr auf Gegenwehr hatte.

Durch diesen Sieg kletterte Vietnam auf vier Punkte und übernahm die Führung in der Gruppe C, wobei die endgültige Platzierung noch von der Begegnung zwischen Usbekistan und Kuwait abhängt. Für die Philippinen ist das Ausscheiden aus dem Turnier nahezu besiegelt, da sie in ihren ersten zwei Spielen keinen Punkt erzielen konnten. Das letzte Gruppenspiel findet am Dienstag um 13:00 Uhr Manila-Zeit statt, wobei die Philippinen im CS Asset Minato Soccer Stadium gegen Kuwait antreten. Vietnam spielt zeitgleich im Paloma Mizuho Rugby Stadium gegen Usbekistan.