Sicherheit: Batangas

NBI beantragt Ausreiseverbot gegen Leviste und weitere Beteiligte

Das nationale Untersuchungswesen der Philippinen (National Bureau of Investigation, NBI) hat die Erteilung einer Einreise- bzw. Ausreiseüberwachungsanordnung (Immigration Lookout Bulletin Order, ILBO) gegen den Abgeordneten von Batangas, Leandro Leviste, und weitere Personen beantragt. Grund dafür ist ein mutmaßlicher Plan gegen den Regierungssekretär (Executive Secretary) Ralph Recto.

PNP philipine national police badge
Quelle: Google

Neben Leviste umfasst die Liste der vom NBI genannten Personen auch den ehemaligen Gesetzgeber Jing Paras sowie fünf weitere Beteiligte. Die Forderung resultiert aus einer Beschwerde des NBI wegen qualifizierten Menschenhandels, die im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Komplott steht. Die Behörde prüft derzeit die Beschwerde, wobei sie entweder an das NBI zurückgegeben oder in eine Voruntersuchung übergehen könnte.

Der Fall geht auf eine Falleinsatz-Operation von NBI-Agenten zurück, bei der mehrere Personen gerettet wurden. Einige der Opfer gaben an, dass Paras ihnen offenbar versprochen habe, sie würden für die Erstellung einer Geschichte und die Unterzeichnung einer eidesstattlichen Erklärung bezahlt. Die Zahlungen sollten dabei in mehreren Raten erfolgen.

Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück. Während das Umfeld von Leviste jegliche Beteiligung an dem Vorhaben bestreitet, erklärte die Vertretung von Paras, dass ein vermeintlicher Talentmanager sie freiwillig um Hilfe bei der Erstellung der eidesstattlichen Erklärung gebeten habe.