Arbeitsbeschaffung nach Flutkatastrophen: Über 11.000 Beschäftigte in Metro Manila und Ilocos eingesetzt
EditNach den schweren Regenfällen und massiven Überschwemmungen der vergangenen Wochen wurden in der NCR und der Ilocos-Region (Region I) mehr als 11.000 Menschen durch Notarbeitsmaßnahmen unterstützt. Das Arbeitsministerium (Department of Labor and Employment, DOLE) gab bekannt, dass die Betroffenen im Rahmen des Programms „Tulong Panghanapbuhay sa Ating Displaced Workers“ (Tupad) Beschäftigung fanden, nachdem sie durch die Unwetter aus ihrer Existenzgrundlage gerissen worden waren.
In der Metropolregion Manila wurden zwischen dem 24. August und dem 2. September insgesamt 1.418 Arbeitskräfte in flutgefährdeten Gebieten eingesetzt. Ihre Aufgaben umfassten die Beseitigung von Trümmern, das Reinigen von Abflüssen sowie die Instandhaltung von Entwässerungssystemen und Wasserwegen, um die betroffenen Gemeinden bei der Erholung zu unterstützen. Für das Tupad-Programm in der NCR stellte das DOLE insgesamt 39,637 Millionen Pesos bereit.
In der Ilocos-Region war die Zahl der Begünstigten mit 9.778 Personen deutlich höher. Dort konzentrierten sich die Tätigkeiten auf das Entfernen von Hindernissen in Wasserwegen und Entwässerungssystemen, die Trümmerbeseitigung sowie allgemeine Sanierungsarbeiten und andere katastrophenreaktive Maßnahmen in den betroffenen Gebieten. Das DOLE in der Ilocos-Region stellte hierfür ein Budget von 61,17 Millionen Pesos zur Verfügung.
Arbeitsminister Francis Tolentino erklärte, dass das Tupad-Programm gezielt darauf ausgerichtet sei, sowohl die Reinigung und Wiederherstellung der Gemeinden nach dem Südwestmonsun und den aufeinanderfolgenden Fluten zu unterstützen als auch den betroffenen Arbeitnehmern gleichzeitig eine Beschäftigung zu bieten. Er betonte zudem, dass das Ministerium bereitstehe, die Mobilisierung von Tupad-Arbeitskräften in weiteren durch Unwetter geschädigten Gebieten fortzusetzen, um die Belastung für die betroffenen Gemeinschaften zu verringern.




