Anstieg der Dengue-Fälle in Iloilo durch Regenfälle
In der philippinischen Provinz Iloilo ist die Zahl der Dengue-Infektionen in der jüngsten Regenzeit wieder angestiegen. Das IPHO meldete für die Woche vom 4. bis zum 11. Juli 2026 insgesamt 117 neue Fälle der durch Mücken übertragenen Virusinfektion.
Seit Beginn des Jahres bis zum 11. Juli 2026 wurden in der gesamten Provinz insgesamt 1.069 Dengue-Fälle registriert, die sechs Todesopfer forderten. Die neuen Infektionen verteilten sich auf 33 Gemeinden sowie die Stadt Passi. Die höchsten wöchentlichen Fallzahlen wurden in Estancia mit 12 Fällen, Calinog mit 11 sowie in Lambunao, Santa Barbara, Cabatuan, Batad, San Dionisio und Banate mit jeweils sechs Fällen verzeichnet.
Trotz des aktuellen Anstiegs liegt die Zahl der Infektionen im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedriger. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres wurden 2.932 Fälle und 14 Todesfälle gemeldet, was einem Rückgang von 64 Prozent entspricht. Dennoch warnen die Behörden vor der aktuellen Lage, da in 14 Gemeinden eine Häufung von Fällen beobachtet wurde, was auf eine aktive lokale Übertragung hindeutet.
Dr. Maria Socorro Colmenares-Quiñon, Leiterin des IPHO, erklärte, dass die Regenfälle ideale Bedingungen für die Vermehrung der Aedes-aegypti-Mücken geschaffen haben. Sie betonte, dass die Bekämpfung der Krankheit eine gemeinsame Verantwortung der Bevölkerung und der Gesundheitsbehörden sei. Die Mücken brüten vor allem in stehendem, sauberem Wasser, das sich in unbedeckten Behältern, alten Reifen, Blumentöpfen oder verstopften Abflusskanälen ansammelt.
Die Gesundheitsbehörden rufen die Bewohner dazu auf, stehendes Wasser regelmäßig zu entfernen, die Umgebung sauber zu halten und Schutzmaßnahmen gegen Mücken zu nutzen. Bei Symptomen wie plötzlichem hohem Fieber, starken Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen sowie Hautausschlägen sollte umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden, da schwere Verläufe ohne schnelle Behandlung lebensgefährlich sein können.
Quellen
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