Politik: Landesweit

Akbayan-Abgeordnete fordert Unterzeichnung des „Batang Ligtas“-Gesetzes

Die Akbayan-Parteirappresentantin Dadah Kiram Ismula hat Präsident Ferdinand Marcos Jr. dazu aufgerufen, das Gesetz mit dem Titel „Batang Ligtas“ umgehend zu unterzeichnen. Das Vorhaben soll die philippinische Jugend verstärkt vor sexuellem Missbrauch und Ausbeutung im Internet sowie vor anderen neu entstehenden digitalen Bedrohungen schützen.

President Ferdinand Marcos der Philippinen – am Rednerpult stehend
Quelle: Google

Das Gesetz, das im September sowohl vom Senat als auch vom Repräsentantenhaus ratifiziert wurde, sieht strengere Maßnahmen gegen den Online-sexuellen Missbrauch oder die Ausbeutung von OSAEC, Grooming sowie durch KI manipulierte, missbräuchliche Inhalte vor. Zudem führt der Gesetzentwurf harte strafrechtliche Sanktionen ein, die sich gegen die Online-Anwerbung oder Verleitung von Kindern zu schweren gewalttätigen Aktivitäten, Selbstverletzung oder Sachbeschädigung richten.

Ismula betonte dabei die Verantwortung der Social-Media-Unternehmen. Diese könnten sich nicht allein auf ihre Rolle als Plattformen berufen, da sie die Kontrolle darüber hätten, wer Zugang erhält und welche Inhalte entfernt werden. Nach dem neuen Gesetz müssten Technologieplattformen, Internetanbieter und Zahlungsdienstleister verstärkte Sorgfaltspflichten übernehmen, um Straftaten aktiv zu verhindern, zu erkennen, zu melden und zu unterbinden.

Neben der Prävention sieht das Gesetz strukturelle Änderungen vor: Das National Child Safety Office soll neu aufgestellt und das Philippine Internet Crimes Against Children Center institutionalisiert werden. DOH und DSWD angewiesen, Rehabilitationsprogramme für die Opfer bereitzustellen.