Sicherheit: BARMM

Wahlbehörde fordert verstärkte Sicherheitskräfte für Bangsamoro-Wahlen

Im Vorfeld der Bangsamoro-Parlamentswahlen (BPE), die am 14. September stattfinden sollen, fordert die philippinische Wahlkommission (Comelec) eine erhöhte Präsenz von Sicherheitskräften. Die Kommission strebt eine verstärkte Stationierung von PNP und AFP an, um den Ablauf der Wahlen zu schützen.

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Symbolbild: Envato

Wie Comelec-Sprecher John Rex Laudiangco in einem Fernsehinterview mitteilte, soll die Maßnahme BARMM umfassen. Die Wahlbehörde hat die zuständigen Sicherheitsorgane bereits angewiesen, bei Bedarf zusätzliche Einsatzkräfte aus anderen Regionen in die BARMM zu entsenden. Zudem müsse die Intensität der derzeit über 18.000 in der Region errichteten Kontrollpunkte der Comelec erhöht werden.

Trotz des erhöhten Sicherheitsbedarfs betonte Laudiangco, dass die BARMM vor dem Wahltag nicht militarisiert werden dürfe. Man wolle verhindern, dass die Region zu einer Militärzone wird, was bei den Bürgern, insbesondere in Datu Odin Sinsuat, Angst oder ein Stigma auslösen könnte. Die Anwesenheit der Kräfte solle lediglich in einem Maße erfolgen, das ausreicht, um Frieden und Ordnung zu gewährleisten.

Die Forderung nach mehr Sicherheit folgt auf einen gewaltsamen Vorfall in der Region. Am Samstagnachmittag überlebte der BARMM-Ministerpräsident Abdulraof Macacua in Datu Odin Sinsuat, Maguindanao del Norte, einen Hinterhalt durch bislang nicht identifizierte Schützen. Die Comelec wertet diesen Angriff bereits als einen wahlbezogenen Gewalvorfall, auch wenn die offizielle Untersuchung durch die Polizei noch aussteht.