Wirtschaft: Landesweit

Japanische Ratingagentur bestätigt Kreditwürdigkeit der Philippinen auf 'A-'

Die wirtschaftliche Entwicklung der Philippinen wird voraussichtlich durch Investitionen in die Infrastruktur, ausländische Direktinvestitionen und das Bevölkerungswachstum gestützt. Dennoch verzeichnete die Wirtschaft im Jahr 2025 das langsamste Wachstum seit 14 Jahren, wenn man die Pandemiejahre ausklammert. Als Ursachen für diesen Rückgang wurden ein Korruptionsskandal sowie wetterbedingte Störungen im Zusammenhang mit dem Klimawandel identifiziert.

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Quelle: PIA

Die in Japan ansässige Ratingagentur Rating and Investment Information, Inc. (R&I) hat das Kreditrating der Philippinen unverändert bei "A-" belassen und behält zudem einen stabilen Ausblick bei. Als wesentliche Gründe für diese Entscheidung führt die Agentur die anhaltenden Wachstumsaussichten des Landes sowie eine sich verbessernde fiskalische Lage an. Für das Jahr 2026 prognostiziert die Agentur mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wirtschaftswachstum, das unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

Die Auswirkungen der jüngsten Korruptionsvorfälle werden jedoch als vorübergehend eingestuft. Ab dem Jahr 2027 erwartet R&I eine Erholung des Wachstums auf einen Bereich von etwa 5 Prozent, sobald die Umsetzung des Haushalts wieder normalisiert ist. Zudem hob die Agentur die Verbesserung des Haushaltsgleichgewichts im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) hervor und stellte fest, dass die Auslandsverschuldung kontrollierbar bleibe.

Hinsichtlich der Konsumkraft merkte die Agentur an, dass steigende Energiepreise die Lebenshaltungskosten erhöht und den privaten Konsum gedämpft haben, obwohl die Rücküberweisungen von Arbeitsmigranten trotz der Spannungen im Nahen Osten stabil blieben.

Die Zentralbank der Philippinen (Bangko Sentral ng Pilipinas, BSP) und das Finanzministerium (Department of Finance, DOF) begrüßten die Bewertung. Die BSP erklärte, ihr Fokus liege darauf, die Inflation näher an das Ziel von 3,0 Prozent zu bringen, um die Kaufkraft der Haushalte zu schützen und Investitionstätigkeiten zu unterstützen. Finanzminister Frederick Go betonte, dass das Rating das Vertrauen internationaler Investoren stärken könne, was wiederum Arbeitsplätze schaffe und die wirtschaftlichen Chancen für die philippinische Bevölkerung erweitere.