Verteidigung von Duterte erwägt KI-Einsatz wegen ICC-Beweismassen
EditKurzmeldung
ICC gegen den ehemaligen philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte müssen enorme Beweismengen bewältigt werden. Die Verteidigung sieht sich mit einer gewaltigen Menge an Dokumenten konfrontiert, die sie als unzumutbare Flut an Beweismitteln beschreibt.
Die Staatsanwaltschaft hat bisher rund 62.500 Beweisstücke beim Register hinterlegt. Dies umfasst etwa 324.000 Seiten Text sowie mehr als 1.000 Video- und Audiodateien. Das Verteidigungsteam prüft daher den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), um diese Beweismassen zu bewältigen.
Laut dem Chefverteidiger Peter Haynes könnte die Nutzung eines solchen KI-Tools Kosten von fast 500.000 Euro verursachen. Die Überlegung wurde während der dritten Statuskonferenz der ICC-Strafkammer III geäußert, bei der Haynes die bisherigen Offenlegungen der Staatsanwaltschaft als unhandlich und als ein „schreckliches Chaos“ bezeichnete.






Keine Werbeblöcke mehr mit Supporter-Abo!