Sicherheit: Cebu

Verhaftungen nach Entführung und Mord in Cebu City

In den Bergen von Cebu City war der Leichnam des 57-jährigen Leo Leaño entdeckt worden, der aus Barangay Nangka, Consolacion, stammte. Seine Hände und Füße waren mit Schnüren fixiert, als er am Straßenrand in Sitio Morga, Barangay Sudlon 1, gefunden wurde. Zwei Tage vorher war er entführt und ermordet worden.

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Symbolbild: Envato

Die Polizei von Cebu City und die Polizeistation von Consolacion führten am Samstag, dem 5. September 2026, eine gemeinsame Operation durch, bei der zwei von vier Tatverdächtigen festgenommen wurden. Gegen 3 Uhr morgens wurde ein 30-jähriger E-Bike-Fahrer im Barangay Ermita festgenommen, der als mutmaßlicher Drahtzieher gilt. Zwei Stunden später, gegen 5 Uhr morgens, konnte in Cogon Pardo ein 49-jähriger ehemaliger Seemann festgenommen werden, der mutmaßlich als Fluchtfahrer fungierte.

Ermittler konnten durch Zeugenaussagen und Nachverfolgungen einen gemieteten Mitsubishi Mirage G4 sicherstellen, der offenbar bei der Tat genutzt wurde. Im Fahrzeug wurden Blutspuren gefunden. GPS-Daten belegen die Route des Wagens: Die Fahrt führte von Consolacion über die South Road Properties sowie die Barangays Tabunok und Manipis in Talisay City weiter über Barangay Campo 7 und Barangay Sinsin bis nach Sudlon 1.

Die Aussagen der Festgenommenen widersprechen sich teilweise. Der E-Bike-Fahrer bestritt die Planung des Mordes, räumte jedoch ein, Leaño per Videoüberwachung gesehen zu haben, wie er in das Fahrzeug gezogen wurde, und gab an, dass sein Telefon für die Kontaktaufnahme mit dem Auftraggeber genutzt wurde. Laut seiner Aussage wurde das Opfer im Auto mit einem Hammer am Kopf geschlagen und später in den Bergen zweimal erschossen, als es ein Fluchtversuch unternahm. Er gab zudem zu, die Bindemittel gekauft zu haben. Der ehemalige Seemann belastete hingegen den E-Bike-Fahrer und gab an, dieser habe die Befehle gegeben und die Anweisung zur Anmietung des Wagens erteilt.

Die Polizei sucht weiterhin nach den zwei verbleibenden Verdächtigen und bereitet Anklagen wegen Entführung mit Tötungsfolge vor. Als Motive werden ein möglicher Landstreit oder andere Konflikte des Opfers untersucht. Der ehemalige Seemann nannte zudem die Identität des mutmaßlichen Schützen, der jedoch noch flüchtig ist. Er gab an, 8.500 Pesos erhalten zu haben, während der E-Bike-Fahrer 7.000 Pesos bekommen habe.