Wirtschaft: Landesweit

Moody’s lobt geldpolitische Stabilität und Bankensektor der Philippinen

Die Zentralbank der Philippinen (Bangko Sentral ng Pilipinas, BSP) hat die positive Einschätzung der Ratingagentur Moody’s zu ihrer Geldpolitik, dem Bankensystem und der externen Position des Landes begrüßt. Laut Moody’s habe die BSP eine starke Erfolgsbilanz bei der Aufrechterhaltung der monetären und finanziellen Stabilität vorgelegt, was der Wirtschaft helfe, Schocks zu widerstehen und das Vertrauen in die politische Linie zu stärken.

A handcuffed person at a table during a business interaction, emphasizing legal issues.
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BSP-Gouverneur Eli Remolona Jr. betonte, dass diese Bewertung die Bedeutung einer soliden Geldpolitik, eines widerstandsfähigen Bankensystems und starker externer Puffer für die Unterstützung der philippinischen Wirtschaft unterstreiche. Die Zentralbank werde weiterhin daran arbeiten, die Inflation kontrollierbar zu halten, die Finanzstabilität zu sichern und die Widerstandsfähigkeit des Landes gegenüber externen Erschütterungen zu erhöhen.

In Bezug auf die Inflation erwartet Moody’s, dass sich die Teuerungsrate in den Jahren 2027 und 2028 wieder in den von der BSP angestrebten Zielkorridor zwischen 2 und 4 Prozent bewegen wird. Das philippinische Bankensystem wurde von der Agentur als gut kapitalisiert, profitabel und kompetent geführt beschrieben. Als Gründe für diese Stabilität nannte Moody’s die strikte Aufsicht der Zentralbank, die Anwendung internationaler Regulierungsstandards sowie präventive makroprudenzielle Maßnahmen.

Zudem hob die Agentur die starke externe Position des Landes hervor. Umfangreiche Devisenreserven, stetige Rücküberweisungen aus dem Ausland sowie robuste Einnahmen aus der Business-Process-Outsourcing-Branche (BPO) dienen als Puffer, um externe Schocks abzufedern. Diese Analyse erfolgt im Kontext der Bestätigung des Investmentgrade-Ratings Baa2 mit stabilem Ausblick, die Moody’s am 24. August 2026 für die Philippinen abgegeben hatte.