Verbrauchergruppe in Mindoro stellt Begründung für Strompreissenkung infrage
In der Provinz Oriental Mindoro sorgt eine aktuelle Preissenkung bei den Stromtarifen für heftige Diskussionen. Die MCC hat die Erklärungen der örtlichen Energiegenossenschaft ORMECO zurückgewiesen.
Die MCC bestreitet die Darstellung des Versorgers, dass die Senkung des Tarifs um etwa eine Peso pro Kilowattstunde (kWh) auf günstigere Lieferungen durch einen neuen unabhängigen Stromerzeuger zurückzuführen sei. Laut einer Stellungnahme der MCC vom Samstag, den 25. Juli, CSP für die Kapazitäten „Lots IV“ und „VII“ bereits seit einem Jahr in Betrieb.
Diese Verträge würden zudem ohne jegliche Subventionen laufen. Die Koalition vertritt die Ansicht, dass die Tarifreduzierung unter der direkten Kontrolle des Managements der ORMECO liege und das Unternehmen somit auch jederzeit in der Lage sei, die Preise wieder anzuheben. Zusätzlich kritisiert die Verbrauchergruppe Unstimmigkeiten in der Berichterstattung des Versorgers.
Die MCC bemängelt insbesondere die Differenz bei den Systemverlustgebühren: Während die ORMECO gegenüber der National Electrification Administration (NEA) einen Wert von 10 Prozent angebe, beliefen sich die tatsächlichen Gebühren auf 17,5 Prozent. Zudem stellte die Koalition klar, dass sich die Aussage der ORMECO über nur zwei in Betrieb befindliche unabhängige Stromerzeuger lediglich auf die 57 MW aus dem CSP-Verfahren beziehe und nicht auf die gesamte Stromversorgung der Provinz.
Der Generaldirektor der ORMECO, Ingenieur Humphrey Dolor, hielt dagegen und erklärte, die Senkung des Tarifs um 1,06 Pesos pro kWh in der Abrechnung für Juli sei durch den Betrieb neuer Kraftwerke im Rahmen der 57-MW-Verträge verursacht worden. Die MCC hat am Samstag eine Protestkundgebung organisiert und fordert nun den Kongress und die zuständigen Behörden auf, die Stromverträge zwischen der ORMECO und ihren Lieferanten zu untersuchen, um vollständige Transparenz und Rechenschaftspflicht zu gewährleisten.
Quellen
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