Wirtschaft: Metro Manila

Umfrage: Inflation ist die größte Sorge der Filipinos

Die Inflation hat sich zum dringlichsten Problem der Bevölkerung auf den Philippinen entwickelt. Laut einer aktuellen Umfrage von Pulse Asia fordern 71 Prozent der Befragten die Regierung unter Präsident Ferdinand Marcos Jr., die steigenden Preise umgehend anzugehen. Gleichzeitig äußerten 81 Prozent ihre Missbilligung gegenüber dem Vorgehen der Administration bei der Bekämpfung der Inflation.

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Quelle: Google

Die Erhebung, die im Zeitraum vom 17. bis 24. September 2026 durchgeführt wurde, zeigt einen deutlichen Anstieg der Besorgnis: Der Anteil derer, die die Inflation als dringendes Problem ansehen, stieg um 14 Prozentpunkte gegenüber 57 Prozent im Juli. Die Unzufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Regierung nahm ebenfalls zu; die Missbilligung kletterte von 77 Prozent im Juli und 64 Prozent im September 2025 auf nunmehr 81 Prozent.

Die Inflation war das einzige Thema, das von einer Mehrheit der Befragten über alle geografischen Regionen und sozialen Schichten hinweg als dringendes nationales Anliegen eingestuft wurde. Weitere wichtige Themen waren die Bekämpfung der Korruption (39 Prozent), die Erhöhung der Löhne (36 Prozent), die Kriminalitätsbekämpfung (24 Prozent) sowie die Armutsreduzierung (21 Prozent).

Auch in anderen Bereichen zeigt die Umfrage Unzufriedenheit: 70 Prozent missbilligen die Bemühungen gegen Korruption und 71 Prozent die Kampagne gegen illegale Drogen. Bei den Benzinpreisen liegt die Missbilligung bei 65 Prozent. Einzig der Schutz der Rechte von Arbeitsmigranten (Overseas Filipino Workers) erhielt mit einer Zustimmung von 52 Prozent eine Mehrheit, wobei nur 1 Prozent dieses Thema als dringendes nationales Problem betrachtete. Die Umfrage basierte auf persönlichen Interviews mit 2.400 Erwachsenen landesweit und weist eine Fehlermarge von plus oder minus 2 Prozentpunkten auf.